Auf Augenhöhe im Austausch

Augenoptiker und Augenärzte trafen sich.
dornbirn Ein Austausch kann nie schaden. Das dachten sich auch die Augenoptikerinnen und Augenoptiker des Landes und trafen sich deshalb unlängst zu informativen Gesprächen mit den in Vorarlberg ordinierenden Augenärztinnen und Augenärzten. Zweck solcher Treffen soll eine noch engere Zusammenarbeit sein, um die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden noch zielgerichteter und besser erfüllen zu können, wie in einer aktuellen Aussendung dazu mitgeteilt wurde.
Symbiotisches Verhältnis
Das Interesse am Austausch war entsprechend groß. Rund vierzig Optikerinnen bzw. Optiker sowie Augenärzte trafen sich Ende September zum Netzwerken in der Postgarage in Dornbirn. Seit jeher arbeiten die beiden Berufsgruppen in einem symbiotischen Verhältnis zusammen. „Wenn sich die Personen, die hinter den jeweiligen Leistungen stehen, kennen, ist es deutlich leichter und einfacher, zielgerichteter miteinander zu arbeiten, um auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden sowie Patientinnen und Patienten einzugehen“, waren sich Simon Bitsche, Obmann der Innung der Gesundheitsberufe, und Martin Tschann, Fachgruppenobmann der Augenärzte in Vorarlberg, einig. Das oberste Ziel müsse nämlich stets das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Kunden beziehungsweise Patienten sein, betonten die beiden Berufsvertreter.
Neben der Möglichkeit zum Austausch gab es auch einen fachlichen Input von Raphael Bechter. Der Low Vision- und Hilfsmittelberater des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Vorarlbergs informierte in seinem Vortrag über vergrößernde Sehhilfen.