Coronapandemie führte zu mehr Angststörungen

Gesund / 04.03.2022 • 10:53 Uhr
Die mentale Gesundheit hat in der Pandemie besonders gelitten. adobe stock
Die mentale Gesundheit hat in der Pandemie besonders gelitten. adobe stock

genf Das erste Coronajahr 2020 hat nach einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit zu 25 Prozent mehr Angststörungen und Depressionen geführt als zuvor. Die vorliegenden Informationen seien wahrscheinlich nur die Spitze eines Eisbergs, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Dies ist ein Weckruf für alle Länder, sich mehr um die mentale Gesundheit zu kümmern.“ Einer der Hauptgründe sei der erhebliche Stress, der mit der sozialen Isolation einherging, berichtet die WHO. Es habe Einschränkungen bei der Arbeit gegeben, und Menschen hätten weniger Unterstützung in der Familie suchen und sich weniger in Vereinen und Gruppen engagieren können. Andere Stressfaktoren seien Einsamkeit, Angst vor einer Infektion, Krankheit, Tod, Trauer und finanzielle Sorgen gewesen. Die Situation habe sich bis Ende 2021 leicht gebessert.