Impuls für Klima und Gesundheit

Gesund / 17.12.2021 • 11:09 Uhr
Die Menschen selbst haben es in der Hand, in Klimafragen und damit unmittelbar auch für die Gesundheit gute Entscheidungen zu treffen.shutterstock
Die Menschen selbst haben es in der Hand, in Klimafragen und damit unmittelbar auch für die Gesundheit gute Entscheidungen zu treffen.shutterstock

Vorarlberg kann Vorreiter bei diesen Themen werden.

bregenz „Der Klimawandel und unsere Gesundheit gehören untrennbar zusammen“, bringt Marlene Brettenhofer von der aks Gesundheit die Idee zur Initiierung eines gemeinsamen Netzwerkes in Vorarlberg auf den Punkt. Verstärkte Hitzeperioden und Extremwetterereignisse sind nur beispielhaft für die weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Durch die Klimakrise werden die Umwelt und unsere Lebensgrundlagen tiefgreifend verändert.

Gleiche Ursache, gleiche Lösung

Die gute Nachricht: Der Klimawandel und viele Gesundheitsprobleme haben die gleichen Ursachen und somit auch gleiche Lösungsansätze: „Fahre ich zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Arbeit, ist das sowohl gut fürs Klima als auch gut für die Gesundheit.“ Eine logische Verknüpfung, die auch das Gesundheitsministerium erkannt hat. Deshalb hat es Projekte gefördert, die die beiden Themen zusammenführen. Insgesamt wurden rund 60 Ideen eingereicht, neun erhielten den Zuschlag. Dazu zählte auch ein Projekt von vier Vorarlberger Organisationen. Sie erhielten die Chance ,erste Impulse für den Aufbau eines Vorarlberger Netzwerks „Klima und Gesundheit“ zu setzen. Martin Reis, stellvertretender Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg, Ruth Swoboda, Direktorin der inatura, Günter Diem, Präsident der Vorarlberger Public Health Gesellschaft, und Georg Posch, Geschäftsführer der aks gesundheit, wurden aktiv.

Know-how von 14 Organisationen

Zum Abschluss des Impulsprojektes kamen virtuell knapp 30 Personen von 14 Organisationen in einem zweitägigen Workshop zusammen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Bedarf an einem solchen Netzwerk wurde allseits bekräftigt, ein gemeinsames Verständnis ist geschaffen und neue Kooperationen sind entstanden. Der erste Schritt in Richtung eines intersektoralen Netzwerkes „Klima und Gesundheit“ ist getan. Nun werden nachhaltige Strukturen für die Zukunft entwickelt. „Unsere Vision ist es, dass Vorarlberg österreichweit ein Vorreiter für das vernetzte Handeln zum Thema Klima und Gesundheit wird“, skizziert Projektleiterin Marlene Brettenhofer ein erstes Ziel auf dem Weg zu einem bedeutenden Vorhaben.