Jetzt nicht nachlassen!
Nach monatelangem Darben endlich wieder zum Krafttraining ins Fitnessstudio. Ich habe mir gleich am Mittwoch den ersten Termin geschnappt. Es fühlte sich ein bisschen an, als ob man nach Hause kommen würde. Und was soll ich Ihnen sagen? Es hat gut getan. Sehr gut sogar. Nicht, dass ich während der Schließung des kleinen Studios der Untätigkeit anheimgefallen wäre. Ein gewisses Maß an Bewegung brauche ich, unabhängig von meinen täglichen Rundgängen mit dem Hund. Ich muss allerdings zugeben, dass es der Schlendrian ziemlich einfach mit mir hatte. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag. Und übermorgen, und überübermorgen. Sie kennen das sicher auch. Um meine Muskeln jedoch nicht gänzlich der Schwerkraft zu überlassen, habe ich mir ein handliches Trainingsgerät zugelegt und in Sichtweite platziert. Ab und an kam es sogar zur Anwendung, aber…
Auch körperliche Betätigung ist etwas, das nach Struktur verlangt. Nicht umsonst lautet eine der gängigsten Empfehlungen, sich für Bewegungseinheiten fixe Termine einzurichten. Die sind zwar auch nicht immerzu halten, weil anderes zuweilen wichtiger sein kann, doch im Großen und Ganzen können sie ein guter Marker sein, vorausgesetzt, die Sache wird ernstgenommen. Und das sollte sie, denn Bewegung lässt uns vieles leichter verdauen. Im wortwörtlichen, aber auch im übertragenen Sinn. Bewegung macht gute Laune und schafft Wohlbefinden. Während der Pandemie, so heißt es, hätten viele Menschen den Wert von Bewegung neu oder überhaupt erst entdeckt. Und jetzt? Nur nicht nachlassen, würde ich meinen.
Marlies Mohr
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