Ein sehr wertvoller Beruf

Gesund / 21.05.2021 • 10:49 Uhr

Angelika Becker organisiert in der connexia-Bildungsorganisation Heimhilfe-Lehrgänge.

FELDKIRCH Angelika Becker ist bei der connexia als Bildungsorganisatorin tätig und maßgeblich daran beteiligt, dass erstmals eine Ausbildung zur Heimhilfe auch im Oberland angeboten wird.

 

Was schätzen Sie an Ihrer beruflichen Aufgabe?

BECKER Ich schätze einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag und mag neue Herausforderungen. Genau das habe ich bei connexia gefunden.

 

Was hat Sie nach jahrelanger Tätigkeit in der Modebranche bewogen, sich als Bildungsorganisatorin bei connexia zu bewerben?

BECKER Auf der einen Seite war es der Wunsch, wieder in meine Heimat zurückzukehren, andererseits wollte ich einer Arbeit nachgehen, die es mir ermöglicht, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Das breite Aufgabenfeld ermöglicht es mir, auch in die Zukunft gesehen, mich zu verändern. Persönlich sehe ich zudem die Familienfreundlichkeit des Betriebes als großes Plus.

Warum liegen Ihnen Weiterbildungen so am Herzen?

BECKER Für mich ist es wichtig, Wissen weiterzugeben und auf diese Weise Menschen zu motivieren und zu begeistern. Sich stetig weiterzuentwickeln ist in der heutigen Berufswelt wichtiger denn je.

 

Aus welchem Grund erweiterten Sie die Ausbildungsmöglichkeiten auf das Oberland?

BECKER Der Kursort Lustenau hat sich in vielerlei Hinsicht bewährt. Dennoch war es mir ein besonderes Anliegen, auch im Oberland eine solche Möglichkeit anzubieten. Wir haben uns daher für Frastanz als Ausbildungsort entschieden. Dies erspart lange Anreisewege und erhöht die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ausbildung.

 

Wie definieren Sie das Berufsbild einer Heimhilfe?

BECKER Die Heimhilfe ist für mich ein sehr wertvoller Beruf. Die Heimhelferinnen unterstützen im Alltag und fördern bedürfnisorientiert die Selbständigkeit der zu betreuenden Person.

 

Inwieweit fungiert die Heimhilfe auch als Bindeglied zur Gesellschaft?

BECKER Heimhilfen leisten Beziehungsarbeit. Viele Menschen vereinsamen immer mehr, nicht zuletzt hat auch die Covid-19-Pandemie zu dieser Entwicklung beigetragen. Die Heimhilfen bilden einen sozialen Kontakt zum Außen, hören zu und gehen individuell auf ihre Klienten ein.

 

Welches Projekt werden Sie als nächstes umsetzen?

BECKER Eine Herzensangelegenheit ist mir, Frauen zu ermutigen, ihren Weg zu gehen und sich untereinander zu vernetzten. BI