Unterstützung für belastete Lungen

Physiotherapeutische Übungen für zu Hause.
Bregenz Corona greift in das Leben aller Menschen ein. Viele trifft die Pandemie auch gesundheitlich schwer. Eine lange Rekonvaleszenz ist oft die Folge von Covid-19-Erkrankungen, die besonders die Lunge angreifen. „Genesene Patienten berichten über Wochen und Monate von schnellerer Erschöpfung und Engegefühl, wie es auch nach Lungen- und Rippfellentzündungen vorkommt“, weiß Christiane Feuerstein vom Studio Drehpunkt in Bregenz. Allerdings sind Menschen, die den ganzen Tag aktiv mit der Maske arbeiten, ebenfalls von einem veränderten Atemfluss und Gasaustausch betroffen. Bei beiden Personengruppen können Atemübungen und Dehnlagerungen wertvolle Dienste leisten. „Bei Patienten richtet sich die Anwendung der Atemübungen und Dehnlagerungen immer nach der Schwere der Erkrankung“, erklärt die Physiotherapeutin. Bei Vorliegen von Fieber und einer Lungenentzündung müssen die Bewegungen sanft erfolgen.
Bei Lungenerkrankten geht es um Sekretförderung, Sekretmobilisation und Abhustetechniken sowie eine allgemeine Mobilisation, um Atemübungen und sanftes Herz-Kreislauf-Training. Maßnahmen zur Verbesserung der Atmung umfassen Lagerung bzw. Lagerungswechsel, Übungen zur Belüftung aller Lungenareale sowie eine sanfte Brustkorbmobilisation. „Die Übungen sollen immer leicht und angenehm durchzuführen sein. Überanstrengung ist zu vermeiden“, betont Christiane Feuerstein. VN-MM
„Auch Menschen, die den ganzen Tag aktiv mit Maske arbeiten, sind betroffen.“