Gefragte Fortbildung für ­Prophylaxe-Assistentinnen

Gesund / 16.10.2020 • 09:42 Uhr
Dem Sicherheitsgedanken verpflichtet, nahmen die Teilnehmerinnen während der Vorträge und auch sonst gebührenden Abstand ein. natter
Dem Sicherheitsgedanken verpflichtet, nahmen die Teilnehmerinnen während der Vorträge und auch sonst gebührenden Abstand ein. natter

lochau Zahlreiche Prophylaxe-Assistentinnen aus dem In- und Ausland nahmen an der von Dentalhygienikerin Petra Natter organisierten Fortbildung teil. Sie war ursprünglich für Mai 2020 geplant, musste aufgrund von Corona jedoch verschoben werden. Doch im zweiten Anlauf klappte alles.  Zu Beginn sprach die Organisatorin über die neue Nomenklatur der parodontalen Erkrankungen und erläuterte dazu klinische Fallbeispiele aus ihrer täglichen Arbeit. Der Mikrobiologe Wolfgang Falk erklärte die Rolle des Mikrobioms bei schweren Erkrankungen in der Mundhöhle. Dieses Thema machte dem Publikum bewusst, dass nicht nur der Mund, sondern eben der ganze Mensch gesehen werden muss. Aus gegebenem Anlass wurde er über Zoom zugeschaltet.

Nach der Pause präsentierte Sissy Köhler aus Wien ihr Fachwissen in Bezug auf alternative Begleitmethoden bei Parodontalerkrankungen. Was der Laser oder die richtigen Mineralstoffe bei Erkrankungen des Zahnbettes bewirken können, war hochinteressant. Die Stuttgarter Dentalhygienikerin Ingrid Bantle berichtete über aktuelle präventive Maßnahmen bei Implantaten.

Dieser Fachkongresse war speziell auf die Bedürfnisse der Berufsgruppe der Prophylaxe-Assistentinnen abgestimmt. Eine Fortsetzung soll es im Frühjahr 2022 geben.