Psychotherapeuten fordern mehr Therapieplätze

Gesund / 04.09.2020 • 11:30 Uhr

Wien Derzeit gebe es für nur rund ein Prozent der Bevölkerung krankenkassenfinanzierte Psychotherapie. Durch die Coronakrise steige der Bedarf, die Versorgung sei aber immer noch stark an die Geldbörse des Einzelnen geknüpft oder mit langem Warten verbunden, kritisiert Peter Stippl, Präsident des Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), der die Kampagne #mehrpsychotherapiejetzt gestartet hat. Ziele sind unter anderem mehr kassenfinanzierte Therapieplätze und die Abschaffung der Kontingentierung. „Durch Corona sind die psychischen Belastungen in Form von Depressionen, Angststörungen und Schlaflosigkeit stark gestiegen“, warnt Stippl.