Kontaktlinsen statt Brille

Im Sommer darf ruhig anlassbezogen gewechselt werden.
bludenz Im Sommer zahlt es sich mitunter aus, bei einer Fehlsichtigkeit auf Kontaktlinsen zu setzen. „Viele glauben, dass sie sich entscheiden müssten: entweder Brille oder Kontaktlinsen. Dabei spricht überhaupt nichts dagegen, saisonal oder anlassbezogen zu wechseln“, klärt Simon Bitsche, Sprecher der Augenoptiker/Optometristen, einen Irrtum auf.
Schwimmen mit Kontaktlinsen, auch das geht. Dabei kann die Wahl der richtigen Linsen das Badevergnügen noch angenehmer machen. Während harte Kontaktlinsen schneller aus den Augen gespült werden können, schmiegen sich weiche Linsen richtiggehend an und halten somit deutlich besser. Eine Schwimmbrille sorgt für zusätzlichen Schutz. Entscheidend ist allerdings die Hygiene: „Sowohl Chlor als auch Meersalz setzen dem Auge zu und können es reizen. Umso wichtiger ist eine gründliche Reinigung der Kontaktlinsen nach dem Badeausflug. Alternativ eignen sich Tageslinsen, die im Anschluss entsorgt werden“, so der Berufsgruppensprecher.
Es gibt bereits Kontaktlinsen, die auch einen UV-Schutz integriert haben. Der Experte rät trotzdem, zusätzlich eine Sonnenbrille zu tragen, da die Linsen ja nicht das gesamte Auge abdecken. Dazu sollte man sich vor dem von oben einfallenden Licht mit einem Sonnenhut, einer Kappe oder ähnlichem schützen. Auch Gleitsichtbrillenträger können Linsen tragen: Vor allem sogenannte multifokale Kontaktlinsen werden laut Simon Bitsche zunehmend ein Thema.