Salze für unsere Lebenskräfte
Vielbeachtetet Vortrag von Margit Müller-Frahling bei Russmedia zu Schüßler-Salzen.
Schwarzach. (VN-mm) Auch abseits der reinen Medizin gibt es Möglichkeiten, sich und seinem Körper Gutes zu tun. Die Schüßler-Salze zählen dazu. Dass ihr Begründer, Wilhelm Heinrich Schüßler, selbst Arzt war, ist allerdings nur wenigen bekannt. Von ihm geblieben sind zwölf Salze, die nach wie vor die Grundlage jeder Schüßler-Anwendung bilden. Was am besten zusammenpasst und welches Salz wofür geeignet ist weiß Margit Müller-Frahling. Sie gehört zu den bekanntesten Expertinnen für Schüßler-Salze im deutschsprachigen Raum. Am Mittwochabend gastierte sie bei Russmedia in Schwarzach. Der Vortragssaal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Eigene Erfahrungen
Bevor sich Margit Müller-Frahling mit Schüßler-Salzen befasste, die jetzt ihr Leben ausmachen, hatte sie mit dem Thema Gesundheit nichts zu tun. „Ich habe studiert, war politisch engagiert, habe in und mit Betrieben gearbeitet, über das Betriebsverfassungsgesetz gelehrt und Investitionsprojekte gemanagt“, erzählte sie. Doch dann begann sie, an Krämpfen zu leiden, für die es keine medizinische Erklärung gab. Nach unzähligen Behandlungen, auch mit alternativen Heilweisen, war Müller-Frahling mit ihrer Kraft und ihrem Latein am Ende. Sie erwog eine stationäre psychosomatische Therapie. In dieser schwierigen Situation empfahl ihr ihre Kosmetikerin das Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum. Mit wenig Glauben an die Sache ging sie dennoch in die Apotheke, um sich das Schüßler-Salz zu besorgen.
Funktionen unterstützen
Mit der Bemerkung „Kannst du nehmen, wie du willst. Ist sowieso nur Milchzucker“, wurde Margit Müller-Frahling nach Hause geschickt. Sie versuchte es trotzdem und war damit erfolgreich. Nach und nach verschwanden Krämpfe und Schmerzen. „Nun wollte ich mehr über diese Schüßler-Salze wissen“, schilderte Müller-Frahling ihren weiteren Zugang. Sie besorgte sich Literatur und absolvierte zahlreiche Ausbildungen. Heute ist sie gefragte Referentin, Seminarleiterin und Buchautorin. Die Vorteile von Schüßler-Salzen liegen für Margit Müller-Frahling klar auf der Hand. „Sie sind seit 140 Jahren am Menschen erprobt, beeinträchtigen keine bestehende Therapie, sind auch für Schwangere geeignet und können auch als Kur zur Steigerung der Lebensqualität angewendet werden“, listete sie auf. Sie betonte jedoch, dass Schüßler-Salze keine Nahrung ersetzen. Ihre Qualität liege vielmehr darin, die Funktionen im Körper zu unterstützen.
Dosierung und Bedarf
Was Müller-Frahling gar nicht mag ist die Aussage, dass Schüßler-Salze gegen etwas eingenommen werden. „Es gibt Schüßler-Salze nur für etwas“, gab sie der Botschaft eine positive Richtung und nannte als Beispiel den Hunger auf Schokolade, der bekanntlich viele plagt. „Er sagt uns, was der Körper braucht.“ In diesem Fall wäre es Magnesium phosporicum. Jedem Schüßler-Salz wird eine besondere Eigenschaft zugeschrieben. So gilt Magnesium phosphoricum als Salz der Lebensenergie. Kalium phosphoricum ist das Salz der Lebensfreude, Kalzium phosporicum jenes der Lebenskraft. Gemischt können Schüßler-Salze auch als Kur über vier bis sechs Wochen eingenommen werden.
Die Dosierung wird laut Müller-Frahling vom Bedarf bestimmt. Einen kleinen Leitfaden hatte sie für die Besucher dennoch parat: Als Prophylaxe können drei bis fünf Tabletten täglich gelutscht werden, bei akuten Störungen sollte alle fünf Minuten eine Tablette eingenommen werden, in chronischen Fällen lautet die Empfehlung sieben bis zehn Tabletten pro Tag. Am besten sei es jedoch, selbst herauszufinden und zu entscheiden, was einem gut tue. Schüßler-Salze gibt es auch als Cremen und Lotions, sind also innerlich und äußerlich anwendbar.