In eigener Sache
Die Dame, und sie war nicht die einzige, schimpfte verständlicherweise wie ein Rohrspatz. Ich hätte an ihrer Stelle vermutlich ähnlich reagiert. Da fährt man von was weiß ich woher zu einer Veranstaltung, und es gibt keinen Platz mehr, obwohl es bis zum Beginn noch eine Zeit hin ist. Doch der Raum ist schon zum Bersten voll. Nichts geht mehr, auch aus Sicherheitsgründen. So geschehen beim Herbstauftakt von MedKonkret. Wieder einmal mussten zahlreiche Besucher abgewiesen werden, weil der Andrang die Kapazitäten des Panoramasaals im Landeskrankenhaus Feldkirch sprengte. Dabei fasst er etwas mehr als 400 Personen.
Einerseits stimmt das große Interesse an diesem Gesundheitsformat naturgemäß froh und glücklich. Denn nichts ist schwieriger als etwas Neues zu platzieren. Andererseits ist es unangenehm, Zuhörer aus Platzgründen nach Hause schicken zu müssen. Niemand tut das gerne. Doch speziell bei Vorträgen gestaltet sich das Einschätzen der Besucherzahlen nicht immer einfach. Manchmal könnten Säle dreimal gefüllt werden, manchmal würde ein kleinerer Raum auch reichen. Irgendwie bleibt die Sache eine Lotterie, will man nicht mit Anmeldungen arbeiten. Aber der Zugang zu MedKonkret soll weiterhin unkompliziert möglich sein.
Deshalb und weil Sie es, liebes MedKonkret-Publikum, verdient haben, wurde auch sofort ein Zusatztermin für den Vortrag mit Primar Heinz Drexel organisiert. Ein kleiner, aber kein schwacher Trost. Denn: Sie sind es uns wert.
marlies.mohr@vorarlbergernachrichten.at
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