Preise für gesunde Ideen verliehen

Gesund / 29.04.2016 • 08:52 Uhr

IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention in Bregenz überreicht.

Bregenz. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard und der Vorsitzende der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales, Andreas Vögeli, überreichten unlängst im Bregenzer Festspielhaus den 6. IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention. Der Hauptpreis ging heuer nach Baden-Württemberg, der 2. Preis an ein schweizerisch-liechtensteinisches Gemeinschaftsprojekt und der 3. Preis nach Bayern. Fünf weitere Projekte, darunter eines aus Vorarlberg – die Konflikt-Workshops „Theater zum Leben: Interkulturelle Lern- und Ermächtigungsräume“ – erhielten die Sonderauszeichnung „Kultur für Gesundheit“.

Gesundheitsstrategie

Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert. Die Überreichung fand im Rahmen des 6. Symposiums der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) für Gesundheitsförderung und Prävention statt. In Vorarlberg wird diesem Thema traditionell großes Augenmerk gewidmet. Für Landesrat Bernhard ist Gesundheit das höchste Gut: „Wir wollen, dass die Menschen bei guter Gesundheit ein hohes Alter erreichen können. Neben der individuellen Lebensweise sind dafür viele andere Faktoren von Bedeutung, etwa Umwelt, soziale Verhältnisse oder die Situation am Arbeitsplatz.“ Bernhard verwies auf die Gesundheitsförderungsstrategie 2013 bis 2022, die vom Land Vorarlberg und den Sozialversicherungsträgern gemeinsam entwickelt wurde und sich mit der Förderung von Gesundheit, der Optimierung der Zusammenarbeit der Institutionen im Gesundheitsbereich und der Bündelung der Ressourcen befasst.

Zum IBK-Preis wurden heuer insgesamt 136 Projekte eingereicht, davon wurden 24 nominiert. Die mit einer Sonderauszeichnung bedachten Vorarlberger „Theater zum Leben Workshops“ bieten eine kreative und freudvolle Art des Dialogs, um interkulturelle Konflikte konstruktiv zu bewältigen. Damit können Menschen spielerisch und auch über Sprachbarrieren hinweg andere Menschen in einer gemeinsamen Herausforderung erleben und voneinander lernen.

Im improvisierten theatralen Ausdruck lernen die Teilnehmenden ihren eigenen Bezug zum Konfliktthema „Wir und die anderen“ kennen und können immer wieder neue Wege für ein gutes Miteinander entdecken.