Feldkirch: Chefwechsel im Kardiologie-Institut

Matthias Frick übernimmt Primariat am Landeskrankenhaus Feldkirch.
feldkirch. Mit Juli 2015 steht dem Institut für interventionelle Kardiologie ein neuer Leiter vor: Der gebürtige Vorarlberger Matthias Frick ist Experte in der kardiologischen Intensivmedizin und war unter anderem leitender Oberarzt der kardiologischen Intensivstation an der Uniklinik Innsbruck sowie stellvertretender Leiter der Ambulanzen für Herzinsuffizienz und Herztransplantationsambulanz. Auch seine wissenschaftliche Karriere mit Veröffentlichungen und Vorträgen auf internationaler Ebene überzeugte in der Auswahl.
„Spannende Aufgaben“
„Für mich waren die Hauptgründe, mich für das Primariat zu bewerben, neben den Möglichkeiten, die ein Schwerpunktkrankenhaus bietet, vor allem die kommenden spannenden Aufgaben für die Kardiologie in Feldkirch. Neben dem Zusammenschluss mit der konservativen Kardiologie ist ein zusätzliches Herzkatheterlabor sowie der Aufbau der kardiologischen Intensivstation 2017 geplant und wird damit eine Weiterentwicklung der Versorgung der kardiologischen Patienten in ganz Vorarlberg mit sich bringen“, erläutert Frick.
Die Interventionelle Kardiologie am LKH Feldkirch nahm im Jahr 1989 mit der Errichtung eines Herzkatheterlabors ihren Anfang. „Interventionell“ bedeutet in diesem Zusammenhang einen operativen Eingriff zur Behandlung von Herzproblemen. An der Schwerpunktabteilung in Feldkirch werden alle üblichen Katheteruntersuchungen und Katheterbehandlungen von Herzerkrankungen durchgeführt. Hauptsächlich behandeln die Kardiologen Verengungen an den Herzkranzgefäßen. Für Patienten mit akutem Koronarsyndrom wurde zudem der 24-Stunden-Herzkatheterdienst eingerichtet. In der Herzambulanz werden Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Rhythmusstörungen, Herzklappenfehlern und Herzmuskelerkrankungen betreut. Jährlich werden rund 1800 Patienten im Herzkatheterlabor behandelt.
