Zu trockene Luft belastet die Gesundheit
Umfangreiche Untersuchungen belegen ein deutlich reduziertes Wohlbefinden.
Hamburg. In einer zweijährigen Studie hat das Fraunhofer-Institut in Stuttgart die Bedeutung und Wirkung der Luftfeuchte auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit untersucht. Die Ergebnisse belegen, dass eine optimale Luftfeuchtigkeit am Arbeitsplatz gesundheitliche Belastungen reduziert und das Wohlbefinden erhöht. Die Untersuchung zeigt, dass Mitarbeiter in Büroflächen mit und ohne Luftbefeuchtung unterschiedlich stark an den typischen Symptomen zu trockener Luft leiden: Die Luftfeuchte hat demnach vor allem Einfluss auf Augenreizungen, die Trockenheit der Schleimhäute und auf den Stimmapparat.
Für alle untersuchten Symptome äußern die Befragten in Büros mit einer zusätzlichen Direkt-Raumluftbefeuchtung weniger Beschwerden. Beispielsweise sind Beschwerden über zu trockene Schleimhäute in befeuchteten Büros um ein Drittel, Beschwerden über Augenreizungen sogar um die Hälfte reduziert.