Allergische Reaktionen bei Fitbit-Armbändern

Gesund / 28.02.2014 • 09:51 Uhr

San Francisco. Rückschlag für den Fitnesstechnik-Spezialisten Fitbit: Die Firma hat ihr neues Armband-Modell Force wegen allergischer Reaktionen vom Markt genommen. Bei 1,7 Prozent der Nutzer seien Hautprobleme aufgetreten, erklärte Firmenchef James Park im Internet.

Fitbit, ein Pionier bei den Fitness-Armbändern, steht damit ohne sein wichtigstes neues Produkt da. Das verbesserte Armband-Modell Fitbit Force kam im vergangenen Herbst in den USA auf den Markt. Schon seit mehreren Monaten berichten Nutzer immer wieder im Internet über Hautirritationen. Fitbit räumte Anfang Jänner Probleme ein. Höchstwahrscheinlich seien zum einen Kunden mit Nickel-Allergie betroffen, schrieb Firmenchef Park jetzt. Zum anderen scheinen auch Stoffe im Armband allergische Reaktionen auszulösen. Hierzulande wurde Fitbit Force noch nicht vertrieben.

Fitbit versucht, eine Familie vernetzter Fitness-Technik vom Schrittzähler bis zur digitalen Waage und einer dazugehörigen Smartphone-App zu etablieren. Der Markt zieht auch Schwergewichte der Mobilfunk-Branche an: So baute Samsung Fitness-Funktionen bereits in seine Smartwatch Galaxy Gear ein. Zudem wird seit Monaten über eine iWatch-Computeruhr von Apple spekuliert, die ebenfalls auf Gesundheitsfunktionen setzen soll.