Kühlung nach Herzinfarkt
Wien. Kühlt man Herzinfarktpatienten vor einer Ballondilatation auf 34,7 Grad Körpertemperatur künstlich ab, verhütet das offenbar auf längere Sicht das Auftreten von chronischer Herzschwäche. Das hat jetzt eine aktuelle skandinavische Studie mit Beteiligung von Wiener Wissenschaftern ergeben. „Hypothermie durch kalte Salzlösung und Abkühlung über einen künstlichen Gefäßzugang war durchführbar, sicher und reduzierte schnell die Körpertemperatur bei nur einer geringen Verzögerung bis zur Wiederherstellung des Blutflusses, schrieben David Erlinge von der Abteilung für Kardiologie der Universität Lund in Schweden und seine Koautoren aus Dänemark und von der Wiener Universitätsklinik der MedUni Wien im AKH.