Sonnenschutz auch im goldenen Herbst wichtig

Der Herbst ist die optimale Zeit zum Wandern – doch auch hier ist die Haut sensibel.
Sonnenschutz. (VN) Wandern, klettern, mountainbiken – oder einfach nur ein langer Spaziergang an der frischen Luft: Die zurzeit herrschenden angenehmen, kühleren Temperaturen in Kombination mit sanften Sonnenstrahlen animieren im Goldenen Herbst wieder zu mehr Bewegung und sportlicher Betätigung an der frischen Luft. Aber gerade in der Herbstzeit vergessen viele auf den geeigneten Schutz für die Haut und deren Pflege. Bei Bewegung an der frischen Luft verändert sich das Temperaturempfinden der Haut, auch die Sonnenstrahlung wird als weniger stark empfunden. Dennoch ist die Wirkung auf die Haut ebenso stark wie im Sommer. Die Anwendung von Sonnenschutzmittel kann die schädliche Wirkung der Herbstsonne auf die Haut deutlich verringern.
Eine aktuelle Studie der Uni Kiel bestätigt die hohe Strahlungsstärke und somit die Einwirkung der Sonneneinstrahlung, die auch im Herbst auf die Haut einwirkt. Im Vergleich zum Frühjahr wird sie sogar als höher beschrieben: „Sonnenstrahlung ist immer vom Sonnenstand, also von der Jahres- und Tageszeit, abhängig. Wegen der Schwankung der Ozonschichtdecke im Jahresverlauf ist die hautwirksame Strahlung bei gleicher Sonnenhöhe im Herbst größer als im Frühjahr“, werden die Forscher zitiert.
Besonders intensiv ist die Sonneneinstrahlung in den Bergen – durch Wasser oder reflektierenden Schnee wird sie weiter verstärkt. Hier kommt es auf die richtige Anwendung von Sonnenschutz an: Nicht nur die Menge sollte ausreichend sein, auch die Einwirkzeit von mindestens 20 Minuten vor der Sonneneinstrahlung sollte beachtet werden. Für die schützende Wirkung von Sonnencreme stellt Schweiß eine besondere Herausforderung dar. Denn mit dem Schwitzen wird das Sonnenschutzmittel quasi „weggespült“. Empfehlenswert sind deshalb Präparate, die wenige Lipide oder Fette enthalten, die zudem wasserresistent und schweißfest sind. Um den Sonnenschutz aufrecht zu erhalten, sollte bei starkem Schwitzen oder Wasserkontakt dennoch regelmäßig nachgecremt werden.
Größtes Organ des Menschen
Mit einer Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern ist die Haut das größte Organ des Menschen und macht ungefähr ein Sechstel unseres Körpergewichts aus. Trotz nur weniger Millimeter an Dicke, dient sie uns als Schutz vor Hitze, Kälte, Krankheitserregern und Umwelteinflüssen. Die Haut speichert wichtige Nährstoffe, Wasser, und ihre Millionen Nervenzellen ermöglichen unseren Tastsinn und lassen uns Schmerzen und Temperaturen fühlen. Damit die Haut all diese Funktionien erfüllen kann, braucht sie angemessenen Schutz – zu jeder Jahreszeit.