„Es braucht Krisen- und Notfalldienste“

Gesund / 05.04.2013 • 10:15 Uhr

Rankweil. Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins HPE konnte die wiedergewählte Obfrau Maria Winder von zahlreichen Aktivitäten berichten. In Selbsthilfegruppen und Einzelgesprächen erhalten Angehörige psychisch Erkrankter Unterstützung und Begleitung. Trialogische Treffen wie etwa das Montagscafé in Bludenz und das Café „Kontakt“ in Egg dienen dem Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfern.

Sehr erfolgreich verlief auch die Vortragsreihe „Von der Seele reden“ in Egg, Sie wird derzeit in Götzis fortgesetzt und gemeinsam mit aks und „omnibus“ organisiert. Im Rahmen eines Schulprojekts, das gemeinsam mit „omnibus“ und pro mente Vorarlberg veranstaltet wird, erhalten über 40 Klassen der 7. Oberstufe Informationen und Erfahrungsberichte. Das Angebot stößt bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse und hilft, die immer noch vorhandene Stigmatisierung psychisch kranker Menschen zu verringern. Auch in der Polizeischule gibt es jährlich einen Informationstag.

Psychiatriekonzept

Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres war die intensive Mitarbeit bei der Entwicklung des neuen Psychiatriekonzepts. In acht Zukunftswerkstätten wurden auf breiter Basis alle damit befassten Institutionen in die Planung einbezogen. Eine aus HPE-Sicht besonders wichtige Forderung ist die Installierung eines aufsuchenden Krisen- und Notfallhilfedienstes.

Infos unter www.hpe.at