Lastenträger mit Lifestyle-Appeal

Wie ein Raumschiff mutet der frontgetriebene Staria, Nachfolger des heckgetriebenen Starex an. Zu haben als reiner Transporter oder als Business-Van mit bis zu sechs Sitzen.
Gleiches stylisches Recht für alle gestehen die Südkoreaner auch der Nützlingsklasse zu. Somit kommt der Staria mit verblechtem Aufbau fast genauso spacig daher wie sein Kleinbus-Pendant. Obwohl klein: 5,253 Meter Außenlänge sind für den Nachfolger des H1 (als Pkw: Starex), der „nur“ 5,150 Meter lang war, doch recht imposant.
Fast 5000 Liter Ladevolumen
Da muss man erst gar nicht die Dunkelheit abwarten und die spacige Wirkung der Leuchteinheiten sich entfalten lassen. So fällt es erst recht nicht auf, dass der Transporter nunmehr Front- statt Heckantrieb hat (4×4 ist nicht vorgesehen). Was dem Fassungsvermögen entgegenkommt. Das können, mit Bestuhlung ausschließlich in der ersten Reihe, fast 5000 Liter sein (genau 4935 Liter).
Damit es nicht an Trag- und Zugkraft mangelt, hat Hyundai einen solide werkenden 2,2-Liter-Selbstzünder implantiert. Der leistet 177 PS, was je nachdem über eine manuelle Sechsgang-Schaltung oder über eine achtstufige Automatik portioniert wird.
An Varianten der Transporterversion offerieren die Südkoreaner zwei: entweder eine mit drei oder eine mit sechs Sitzen.
Bis zu zwei Tonnen Zugkraft
An Leergewicht bringen der komplett und der zum Teil verblechte Staria jeweils rund zwei Tonnen mit. Gesamt, inklusive Fahrer, Beifahrer und Beladung, darf er bis zu 3190 Kilogramm wiegen. Die minimale, ungebremste, Zuglast kann 750 Kilogramm ausmachen. Die maximal mögliche Anhängelast beträgt, gebremst, zwischen 1500 und 2000 Kilogramm. Die höchst mögliche Nutzlast liegt im Bereich zwischen 1003 und 1106 Kilogramm.
Der Preis: ab 35.246 Euro. Das kostet der frontgetriebene 2.2 CRDI (Diesel) mit 177 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe mit der Ausstattung Transporter. Der Business-Van kommt auf ab 37.612 Euro. Allradantrieb ist für die beiden Nützlings-versionen nicht verfügbar.
