SUV, Kombi und Van unter ein Dach gepackt

Als Komfort-Flaggschiff im SUV-Segment offeriert der Citroën C5 Aircross Wohnzimmer-Atmosphäre. In puncto Wirtschaftlichkeit steht die Plug-in-Hybrid-Version an oberster Stelle.
Ein Gefühl des Schwebens, wie auf einem fliegenden Teppich, verspricht Citroën, wenn es um den Fahrkomfort im C5 Aircross geht. Er wurde 2019 neu als Bequemlichkeits-Flaggschiff der Doppelwinkel-Marke lanciert. Mit zwar imposantem Auftritt, doch immer noch im Standardmaß der SUV-Kompaktklasse.
Komfortables Federungssystem
Hinter dem Komfort-Versprechen steckt ein Fahrwerk, das an die Hydropneumatik der legendären DS anknüpfen soll. Freilich nicht mit dem damaligen großen technischen Aufwand, doch ausgefeilt und effektiv. Entwickelt wurde ein Dämpfungs-/Federungssystem mit doppeltem hydraulischem Anschlag. Damit sollen härtere Stöße – auf holprigem Untergrund – abgemildert und, im Sinne dieses Wortes, abgefedert werden, und eingangs erwähntes Schweben ermöglichen. Dieses „Avanced Comfort“ genannte System geht Hand in Hand mit einer Interieur-Möblierung à la Wohnzimmer, in beiden Reihen. Dazu kommen freundliche Materialien und ein luftiges Raumgefühl.
Dem Komfort gerecht werden soll auch das Gesamtkonzept, indem Citroën die Themen strapazfähiges Sports Utility Vehicle, reisegerechtes Kofferraum-Volumen à la Kombi (580 bis 1630 Liter Gepäck sind möglich) und familientauglicher Van unter ein Dach gepackt hat.
Benzin, Diesel, Plug-in-Hybrid
Nicht enthalten in diesem Paket ist Offroad-Meisterschaft. Doch wurden dem C5 Aircross 23 Zentimeter Bodenfreiheit mitgegeben. Ein Allradsystem ist nicht vorgesehen. Optional kann man aber, je nach Motorisierung, ein Traktionshilfesystem dazubestellen. Das reicht für durchschnittlich schottrige, auch sandige Pfade locker aus.
Motorisch steht im Prinzip die gesamte Antriebspalette des Stellantis-Konzerns zur Verfügung (ausgenommen: Elektro-Systeme). Das sind ein 1,2-Liter-Benziner mit 130 PS sowie ein 1,5-Liter-Diesel mit ebenfalls 130 PS, jeweils wahlweise mit manuellem oder automatischem Getriebe kombiniert. Komplettiert wird die Auswahl durch ein Plug-in-Hybrid-System, das es auf 225 PS Systemleistung und 360 Nm Drehmoment-Maximum bringt. Die Leistungsstufen 300 oder 360 PS sind nicht für den Doppelwinkler gedacht, somit steht elektrisch generierter 4×4-Antrieb nicht zur Verfügung.
Respektable E-Reichweite
Der Preis: ab 27.290 Euro. Das kostet der frontgetriebene PureTec 130 (1,2-Liter-Benziner) mit 130 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Live“. Allradantrieb ist nicht verfügbar. Ein Traktionshilfesystem ist Option. Der Plug-in-Hybrid – 1,6-Liter-Benziner, E-Aggregat, Achtgang-Automatik – mit 225 PS Systemleistung – kommt im Mitgift-Niveau „C-Series“ auf ab 41.300 Euro. Akku-Kapazität: 13,2 kWh. E-Reichweite: bis zu 55 km.