Sport-Dress für den japanischen Waldarbeiter

Leistungsseitig bleibt der Subaru Forester mit 150 PS aus seinem elektrifizierten Zweiliter-Boxer-Benziner auf solidem Niveau. Dazu offeriert er feine Ausstattungsdetails.
Wilde Design-Zäsuren sind die Sache von Subaru nicht. Die Optik der Fahrzeugpalette wird stets behutsam angeglichen. Doch vergleicht man den Forester der ersten Generation von 1997 mit der aktuellen, der fünften Modell-Metamorphose, liegen Welten dazwischen. Und nicht nur, was die elektronische Mitgift betrifft.
Traditionelle Technik
Ähnlich verhält es sich auch mit der Technik. Die grundlegenden und traditionellen Ingredienzien sind stets gleich geblieben: Vierzylinder-Boxermotor und permanenter, symmetrisch angelegter Allradantrieb. Doch was es aktuell nicht mehr gibt, das sind Turboaufladung, Diesel (der lieferte ein nur zehn Jahre währendes Zwischenspiel), manuelle Getriebe, Wandlerautomatik und weniger oder mehr als zwei Liter Hubraum (1,8 respektive 2,5 Liter).
Neu hinzugekommen ist in der vierten Generation ein stufeloses CVT-Getriebe. Das ist seit dem jüngsten Modellwechsel Standard. Der ging 2018 über die Bühne, gemeinsam mit dem Wechsel des Waldarbeiters auf eine neue Plattform, die auch den Impreza und den XV trägt.
Einstieg in die Elektrifizierung
Genauso wenig wie Subaru Modeströmungen zurückhaltend gegenübersteht, springt der japanische Hersteller auf den aktuellen Elektrifizierungszug auf. Wohl hat man einen Vollstromer bereits in der Pipeline. Doch wird motorische Elektro-Assistenz in wohldosierten kleinen Schritten ein- und umgesetzt.
Im Fall des Forester heißt das Resultat – wie im XV und jetzt auch im Impreza – e-Boxer. Das heißt, das der Zweiliter-Benziner Schub-Unterstützung durch ein Elektro-Aggregat erhält, das ins CVT-Getriebe integriert ist. Effekt ist, angesichts von 150 PS Systemleistung, ein spontanerer Antritt. Der wirkt sich auf Asphalt in erhöhter Munterkeit und im Gelände auf beharrlicherem Traktionsaufbau aus. Das kann durchaus sportlich sein. Nicht nur in der Ausstattungsstufe namens „Sport Edition“.
Der Preis: ab 36.990 Euro. Das kostet der permanent allradgetriebene 2.0i e-Boxer (Benziner und E-Aggregat) mit 150 PS Systemleistung und stufenloser CVT-Automatik in der Ausstattungsstufe „Pure“.
