Verwandlung vom Nützling zum Hübschling

Extra / 06.08.2021 • 10:42 Uhr
Trotz kompakten Platzverhältnissen ist im Cockpit alles drin und dran.
Trotz kompakten Platzverhältnissen ist im Cockpit alles drin und dran.

Der Suzuki Ignis reüssiert als SUV-ins-
pirierter Crossover. Zu den durchwegs mildhybridisierten Benzinerantrieben offeriert der japanische Hersteller eine Option auf Allradantrieb.

 

Seine Karriere begonnen hat der Ignis als 3,615 Meter kurzer Zweck-Winzling. Er ist weniger durch sein inspiriertes Karosseriedesign aufgefallen als durch seine auf die City orientierte Nützlichkeit. Debütiert hat er als Dreitürer im Jahr 2000, 2003 erfolgte in Kooperation mit Subaru ein Modellwechsel, der ihn –nunmehr fünftürig, auf 3,770 Meter streckte. 2007 wurde er eingestellt.

 

Fast zehn Jahre Pause

2015 tauchte der Ignis wieder auf. Suzuki stellte auf dem Genfer Autosalon die dritte Generation vor. Damit sorgte der 3,7 Meter kurze Kleine für eine große Überraschung. Aus dem unscheinbaren Nützling hatte sich ein SUV-orientierter Hübschling entwickelt. Er machte nicht nur durch stimmiges Design und ausgewogene Porportionen, auch durch das neue – auffällige und fröhliche –Farbkonzept aufmerksam. Während er in Japan bereits 2016 reüssierte, startete er Anfang 2017 auch auf den europäischen Märkten. 2020 erfolgte eine kleine Designretusche sowie
eine Neuordnung des Motorisierungsportfolios. Diesel war bei Suzuki in der Kleinstwagenklasse ohnehin ein Subthema gewesen. Die aktuellen Antriebsstränge gehen auf einen einzigen 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner zurück. Der ist mildhybridisiert und entweder mit fünfgängiger manueller Schaltung oder einem CVT-Getriebe kombiniert.

 

Leichtgewichtigkeit ist Trumpf

Was die japanische Marke beibehalten hat, das ist die Option auf Allradantrieb. Auch damit bleibt der Ignis ein Leichtgewicht, in allen Varianten liegt er unter der Tausend-Kilo-Grenze. Er wiegt zwischen 864 und 939 Kilogramm. Je nach Ausstattungstufe und Getriebe ist er ein Vier- oder Fünfsitzer. Ebenfalls abhängig von Mitgift und Antriebsstrang ist das Kofferraumvolumen mit minimal 227 bis maximal 1100 Liter Aufnahmevermögen.

Der Preis: ab 15.990 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.2 Dualjet Hybrid (1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner) mit 83 PS und manuellem Fünfgang-schaltgetriebe in der Basisausstattungsstufe „clear“. Allradantrieb kommt auf ab 17.490 Euro, für den 1.2 Dualjet Hybrid Allgrip mit gleichem Antriebsstrang und im selben Einstiegsmitgiftniveau.

Der einstige recht unauffällige Zweck-Zwerg Suzuki Ignis hat sich zu einem feschen und gestandenen SUV-Winzling gemausert. Allradantrieb ist eine Option.
Der einstige recht unauffällige Zweck-Zwerg Suzuki Ignis hat sich zu einem feschen und gestandenen SUV-Winzling gemausert. Allradantrieb ist eine Option.