Neu auffrisiert und frisch geglättet

Extra / 06.08.2021 • 10:40 Uhr
Interieur: Optisch behutsam retuschiert, technisch auf aktuellen Stand gebracht, komfortabel wie gewohnt.
Interieur: Optisch behutsam retuschiert, technisch auf aktuellen Stand gebracht, komfortabel wie gewohnt.

Ein kürzlich erfolgtes Update beschert dem Citroën C3 Aircross Aktualität. Die Elektrifizierung der Antriebsstränge wird erst in der nächsten Generation ein Thema sein.

 

Mit Unauffälligkeit hatte Citroën bei der Neuaufstellung der Kleinwagen-baureihe C3 nichts am Hut gehabt. Fast schon legendär sind die seitlichen Polsterungen – Airbumps genannt – mit denen der Cactus die neue Designlinie der Doppelwinkelmarke markiert hatte.

In weiterer Folge allerdings wurde dieses Alleinstellungsmerkmal Schritt für Schritt reduziert. Als das SUV-Derivat des C3, der Aircross, debütierte, waren die Luftpolster nicht mehr das markanteste Designdetail, dafür herzig-fröhliche Rundlichkeit und eine reichhaltige Auswahl an Karosseriefarben plus konstrastierendem Dekor.

 

Designanpassungen

Im Zuge des CEO-Wechsels schwenkte Citroën auf ein weniger polarisierendes, geglättetes neues Mittelklassemodell. Das wirkte sich bei der jüngst erfolgten Auffrischung des C3 Aircross aus, er wurde vor allem
an der Front neu auffrisiert und an den Flanken frisch geglättet. Er ist, von vorne betrachtet, kantiger, mit
schmaler Tagfahrlichtleiste und schlanken Scheinwerfern,  jetzt serienmäßig LEDs. Auffallend ist der markantere Kühlergrill. Auch sind die Flanken gelättet – der charakteris-
tische Rempelschutz ist weg.

Auch im Interieur setzte es Retuschen. Im Cockpit installiert ist jetzt ein 9-Zoll-Touchscreen für Infotainment und Navigation. Die Mittelkonsole wurde neu zurechtgeschnitten. Noch fitter für längere Reisen kann man den kleinen Crossover mit kommoden Komfortsitzen machen.

Motorisch bleibt es beim bereits gut bekannten Programm. Das besteht aus einem 1,2-Liter-Benziner (Dreizylinder) mit 110 oder 130 PS sowie einem 1,5-Liter-Diesel mit 110 oder 120 PS. Je nachdem sind die Aggregate mit einer sechsgängigen Handschaltung oder einer sechsstufigen Automatik kombiniert.

 

Vorerst nur Verbrenner

Eine Elektrifizierung der Antriebsstränge ist erst dann angesagt, wenn die C3-Baureihe auf eine dafür geeignete Plattform übersiedelt. Allradantrieb ist nach wie vor kein Thema. Dafür kann man ein fünfstufig jus-
tierbares Traktionsunterstützungs-system ordern, das im Verein mit der angehobenen Bodenfreiheit für erhöhten Grip auf schwierigem Untergrund sorgen kann. Erweitert ist das Offert an Individualisierungsoptionen, mit neuen Farb- und Dekor-kombinationen sowohl am Exterieur als auch im Interieur. Citroën offeriert siebzig Color-Variationen.

Der Preis: ab 20.290 Euro. Das kostet der frontgetriebene PureTech 110 (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 110 PS und manuellem Sechsgang-schaltgetriebe in der Basisausstattungsstufe „Live“.

Stadtfein und robust zugleich ist der Citroën C3 Aircross: Retuschiert ist das Gesicht, geglättet sind die Flanken, die seitlichen Airbumps hat er abgelegt.
Stadtfein und robust zugleich ist der Citroën C3 Aircross: Retuschiert ist das Gesicht, geglättet sind die Flanken, die seitlichen Airbumps hat er abgelegt.