Einstiegsklasse für die City und das Umland

Extra / 06.08.2021 • 10:41 Uhr
Geradlinig und unverspielt haben die Designer das Cockpit interpretiert.
Geradlinig und unverspielt haben die Designer das Cockpit interpretiert.

Hyundai hat das Offert an subkompakten SUV-Modellen um die Cross-
over-Variante Bayon erweitert. Allradantrieb ist für ihn keine Option, dafür eine sparsame Motorenpalette.

 

Unterhalb des Kona geht noch was, dachte man sich bei Hyundai und erweiterte die SUV-Palette um ein weiteres Modell, das jedoch mehr Crossover als Sports Utility Vehicle ist: um den Bayon, mit einer citygerechten Kürze von 4,17 Metern.

Betrachtet man das aktuelle Portfolio der südkoreanischen Marke unter dem Crossover-Gesichtspunkt und über alle Antriebsarten hinweg, umfasst die Palette derzeit sechs Modelle. Inklusive Brennstoffzeller Nexo und Vollelektriker Ioniq5.

 

Kleinvolumige Benziner

Der weniger auffällig als sein größerer Bruder Kona gestylte, doch ebenfalls schnittig gezeichnete Bayon ist auf der Verbrennerseite angesiedelt. Die Antriebe sind allerdings zum Teil bereits elektrifiziert. Es sind, gemäß der Diesel-Aussiedelungsstrategie, durchwegs Benziner: ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 84 PS sowie ein auf Basis eines 48-Volt-Bordnetzes mild hybridisierter 1,0-Liter-Dreizylinder mit 100 oder 120 PS. Die Fahrstufen werden je nachdem entweder über eine fünf- oder sechsgängige Handschaltung oder ein siebenstufiges Direktschaltgetriebe sortiert. Den Dreizylindern soll eine elektronische Kupplung zu geschmeidigeren Gangwechseln verhelfen – und das Aggregat im Schubbetrieb zum Segeln auf Pause schicken. Die Steuerung übernimmt die Motorelektronik.

 

Europäische Maßstäbe

Elektronik ist darüber hinaus reichlich auch an Bord, in Form von den üblichen Atouts wie Infotainment und Konnektivität. Darüber hinaus gehören zahlreiche Assistenten dazu, wie  etwa ein Spurfolgeassistent und eine Verkehrszeichenerkennung.

So wie bei seinen größeren Brüdern hat Hyundai an Europa Maß genommen. Abgesehen davon, dass der Bayon innen größer wirkt, als er es außen ist, entspricht zum Beispiel der Zuschnitt der Sitzmöbel europäischen Körpermaßen. Mit der Platzierung unterhalb des Kona offeriert die südkoreanische Marke mit dem neuen Crossover so etwas wie eine Einstiegsklasse ins – siehe oben –dicht besetzte SUV-Portfolio.

Der Preis: ab 19.990 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.2 MPI (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 84 PS und manuellem Fünfgangschalt-
getriebe in der Ausstattungsstufe „i-Line“. Allradantrieb oder Traktionshilfesytem sind nicht verfügbar.

Hyundai Bayon: Der optisch zahmere Bruder des Kona kommt ganz ohne Allradantriebsoption aus. Diesel ist in dieser Klasse sowieso nicht mehr angesagt.
Hyundai Bayon: Der optisch zahmere Bruder des Kona kommt ganz ohne Allradantriebsoption aus. Diesel ist in dieser Klasse sowieso nicht mehr angesagt.