Japanisch-japanische Technik-Partnerschaft

Die Kooperation mit Toyota verhilft Suzuki zu einer Erweiterung der Portfolios und der Antriebsvielfalt. Das Vollhybrid-Modell Swace, ein Kombi, firmiert in der Kompaktklasse.
Beschlossen wurde eine Zusammenarbeit der beiden japanischen Fahrzeughersteller Suzuki und Toyota bereits 2017. Die Kompetenzbereiche für Kleinwagen auf der einen Seite und die Elektrifizierungs-Expertise auf der anderen Seite sollten in die Produktion und den Vertrieb von Elektrofahrzeugen münden.
Zwei Kooperationsmodelle
Ein Resultat wurde bereits im nach wie vor wachsenden Kompakt-SUV-Segment geliefert. Der Toyota RAV4 firmiert, entsprechend gebrandet, in der Vollhybridversion als Across in der Suzuki-Modellpalette. Kurz darauf folgte ein zweites Modell: Der ebenfalls vollhybride Toyota Corolla TS (Touring Sports) reichert bei Suzuki das Portfolio als Swace um einen Kompakt-Kombi an. Damit hat der Auto- und Motorradhersteller das momentan längste Modell neu im Programm, der Lader misst 4,66 Meter vom Front- bis zum Heckstoßfänger. Er offeriert auch fast den größten Kofferraum der Marke. Ins Heck passen 598 bis 1606 Liter Ladegut (der Across schafft 580 bis 1690 Liter). Der Antrieb, das von Toyota bereits gut bekannte Vollhybrid-System, verknüpft einen 1,8-Liter-Benziner mit 98 PS und ein Elektro-Aggregat mit 72 PS. Die Systemleistung ist mit 122 PS angegeben, sie wird portioniert über ein CVT-Getriebe.
Elektriker als Schub-Hilfe
Zwischen Verbrenner und Elektriker herrscht Arbeitsteilung. Zweiterer sorgt permant für Hilfsschub. Ist Leistung gefordert, schaltet sich der Otto zu, bleibt dabei akustisch zurückhaltend und überlässt, wenn fürs Dahingleiten ausreichend Fahrt aufgenommen ist, die Antriebsarbeit wieder dem Stromer.
Der Preis (ausschließlich Vollhybrid, ausschließlich Kombi): ab 29.690 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.8 Hybrid (1 Benzin-, 1 E-Motor) mit 122 PS Systemleistung und stufenloser CVT-Automatik in der Ausstattungsstufe „shine“. Allradantrieb ist nicht verfügbar.
