Gruppenreisen auf leise Art und Weise

Extra / 05.03.2021 • 09:59 Uhr
Keinerlei Abstriche bei Fahr- sowie Wohnkomfort und Ausstattung muss man machen, wenn man die Mercedes-Benz V-Klasse elektrisch, als EQV, wählt.
Keinerlei Abstriche bei Fahr- sowie Wohnkomfort und Ausstattung muss man machen, wenn man die Mercedes-Benz V-Klasse elektrisch, als EQV, wählt.

Bei Mercedes-Benz fahren auch familiäre Vans unter dem Label der Elektro-Submarke EQ. Die Alternativversion der V-Klasse ist im Gegensatz zu den Verbrennern frontgetrieben.

 

Im Zuge der Elektrifzierungsoffensive von Mercedes-Benz war gegen Ende des Vorjahres die V-Klasse, Pkw-Pendant des Nützlings Vito, dran. Es ist die dritte Baureihe, die unter dem Sublabel EQ firmiert, nach dem unter Strom gesetzten Smart-Trio und dem für Stromantrieb entwickelten SUV-Modell EQC. Als Batterie-Elektriker heißt der frontgetriebene Business- und Familienvan aus Stuttgart EQV.

Auf den ersten Blick sieht die bis zu achtsitzige Großraumlimousine nicht viel anders aus als seine konventionell angetriebenen Brüder, doch ist er am geschlossenen Kühlergrill  identifizierbar. Auch liegt er tiefer, ein Resultat der Batteriepositionierung. Deren Versenkung im Wagenboden bewirkt, dass der Innenraum nicht eingeschränkt ist.

 

Zwei Längen, vier Fahrmodi

Der Akku hat 100 kWh Kapazität, wovon 90 kWh nutzbar sind. Das E-Aggregat hat 204 PS Spitzenleistung. Die Reichweite beziffern die Stuttgarter mit 352 Kilometern. Zu haben ist der EQV in zwei Längen: mit 5140 oder 5370 Metern (Radstand: 3200 respektive 430 Millimeter). Zur Verfügung stehen vier Fahrmodi: Normal, Eco, Eco Plus und Sport. Jeder sorgt für geradezu vehementen Vortrieb, trotz des mächtigen Gewichts von 2,7 Tonnen.

 

Komfort à la Mercedes

Die resultieren nicht alleine aus der großen Batterie: Mercedes offeriert im Sinne komfortabler Gruppenreisen das volle Innenaustattungsprogramm, wie in den konventionell angetriebenen Modellen, samt penibler Geräuschdämmung. Das Cockpit ist dabei auch nicht anders eingerichtet, abgesehen von spezifischen Informationen und Bordcomputermenüs. Im Vordergrund steht, typisch für Mercedes, Komfort. Die Fahrwerksabstimmung ist sehr kommod, sie bügelt Fahrbahnunebenheiten souverän aus, mit und ohne optionaler Luftfederung. Allradantrieb ist kein Thema.

Laden: Wechselstrom mit bis zu 11 kW in etwa zehn Stunden auf hundert Prozent. Gleichstrom mit bis zu 110 kW in rund 45 Minuten von zehn auf achtzig Prozent.

Der Preis: ab ca. 82.000 Euro (die Preisliste wird gerade neu kalkuliert). Das kostet der frontgetriebene EQV 300 mit 204 PS, 90-kWh-Akku  in der Basisausstattungsstufe. Die Reichweite: bis zu 352 Kilometer (lt. WLTP).