Außen und innen jetzt nahe am Pkw

Von Grund auf neu gemacht ist der VW Caddy, wie gewohnt in Standard- und in Maxi-Länge. Zugelegt hat er an Pkw-Komfort und an Geräumigkeit, ebenso an Elektronik-Mitgift.
Unterschiedliche Stadien hat der Kompakte aus der Volkswagen-Nutzfahrzeugabteilung bereits durchlaufen. Als Pick-Up und als Kastenwagen mit wechselnden Unterbauten. In seiner fünften Generation ist er trotz seiner Nützlingsausrichtung auf einer Pkw-Basis angelangt: auf der des aktuellen Golf Nummer acht.
Vielseitig und komfortabel
Damit soll er, vor allem in der Hochdachkombi-Version, seinen Erfolgsweg als vielseitiger Praktiker mit familiären Eigenschaften weiter fortsetzen. Mit spürbar erhöhtem Pkw-Komfort, was sich an feinen Materialien sowie kommoder Inneneinrichtung – wie im bereits erwähnten Golf – zeigt. Wozu ebenso der Umgang gehört. Mit dem bereits ausprobierten 102-PS-Diesel zum Beispiel ist eine durchaus sportliche Gangart möglich.
Extra erwähnenswert ist die ausgefeilte Aerodynamik, der Caddy neigt selbst bei arg böigem Winden nicht zum Wackeln. Auch das kann man ins Kapitel Praxis schreiben, abgesehen von der gegenüber dem Vorgänger weiter verfeinerten Wohn- (in der Maxi-Variante mit bis zu sieben Sitzen) und Laderaumvariablität samt zahlreichen praktischen, gut erreichbaren Ablagen. Das Cockpit kann traditionell oder gegen Aufpreis voll digital sein. Infotainment, Multimediasystem und Konnektivität sind selbstverständlich. Die Steuerungen – Klimaanlage etc. – funktionieren über Touch-Slider und taktile Tastenfelder. Ab der Basisstufe ist ein komplettes Konvolut an elektronischen Fahrstabilitäts- und Sicherheits-Assistenten an Bord.
Der Preis: ab 24.368 Euro. Das kostet die frontgetriebene Kombi-Version als 1.5 TSI (Benziner), mit 114 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb, in Verbindung mit Zweiliter-Diesel, wird nachgereicht. Folgen werden ein Hybrid- und ein CNG-Triebling, ein Elektriker. Vorsteuerabzug ist möglich.