Universeller Boxer mit milder Strom-Assistenz

In einem ersten Elektrifizierungsschritt implantierte Subaru auch dem XV einen Strommotor zur Unterstützung des Zweiliter-Benzinaggregats in traditioneller Boxer-Bauweise.
Auf SUV und Crossover konzentriert sich die japanische Allradmarke mit den technischen Charakteristika der Boxer-Motorenbauweise und des symmetrischen Allradantriebs. Der Jüngste im Portfolio der Robust-Typen ist der XV. Er fasst die Themen Kompaktwagen und Soft-Offroader zusammen und hält derzeit in seiner zweiten Generation.
Er war, gemeinsam mit dem Forester, der erste Kandidat für die aktuelle Antriebsstrang-Elektrifizierung. Als e-Boxer setzt er seine Karriere fort. Hinter dieser Motorisierungs-Version – momentan zusätzlich zum 1,6-Liter mit 116 PS – steckt ein mild hybridisierter 2,0-Liter-Benziner. Der elektrische Mitarbeiter ist ins stufenlose CVT-Getriebe integriert. Das System produziert 150 PS an Leistungsausbeute. Unangetastet, vielmehr optimiert sind die On- und Offroad-Talente. Der Antrieb spricht spontaner und feinfühliger an.
Neue Technik-Details für 2021
Fürs kommende Modelljahr lässt Subaru dem Kompakt-Crossover eine Aufwertung zukommen. Die manifestiert sich an Detail-Retuschen am Exterieur, vor allem am Frontdesign. Überarbeitet ist das Fahrwerk, mit weiter optimiertem Federungskomfort (der bisher schon fein und sehr gut langstreckentauglich war). Antriebsseitig stehen nun auch im XV zwei Fahrmodi zur Verfügung: i wie intelligent und s wie sportlich. Daraus ergibt sich nochmals verbessertes Ansprechverhalten. Darüber hinaus wurde die Steuerung des elektronischen Offroad-Assistenten, genannt X-Mode, um ein zweites Fahrprogramm ergänzt. Man kann nun zwischen „Snow/Dirt“ und „Deep Snow/Mud“ switchen. Eine weitere Verfeinerung des ohnehin bereits sehr fähigen Allradantriebs.
Mit den Augen der Kameras
Die Universalität des japanischen Kompakt-Boxers besteht auch in der Assistenzausrüstung. Dabei fasst Subaru sämtliche Funktionen in einer Kamera-Anlage zusammen. Zentrale des elektronischen Wächters ist eine Stereosystem, das im Bereich des Innenspiegels positioniert ist. Von hier aus werden weitere Kameras unter anderem an der Front und am Heck dirigiert, zum Beispiel für den Notbremshelfer und den adaptiven Abstandsregeltempomat.
Der Preis der derzeitigen Version: ab 25.490 Euro. Das kostet der allradgetriebene 1,6i (Benziner) mit 116 PS und stufenlosem CVT-Getriebe in der Ausstattungsstufe „Pure“. Als e-Boxer kommt er auf ab 31.990 Euro, mit 150 PS, im Mitgift-Niveau „Style“.