Bereits ein Millimeter Ruß erhöht Energieverbrauch
heizungswartung Im Schnitt ist eine Heizung pro Jahr 2500 Stunden in Betrieb. In der Regel muss eine Heizungsanlage drei bis fünf Monate im Jahr zum Teil unter Volllast arbeiten. Die Belastungen, denen eine Heizungsanlage ausgesetzt ist, sind also immens. Auch wenn eine Heizungswartung Kosten verursacht, ist sie für den effizienten und reibungslosen Betrieb unabdingbar. Abgesehen von Verschleißteilen, die ohnehin auf Funktion und Zustand überprüft werden müssen, können Ablagerungen wie Ruß oder Staub die Heizleistung erheblich vermindern. Denn eine Rußschicht von lediglich einem Millimeter kann den Energieverbrauch schon um bis zu fünf Prozent erhöhen.
Auch Mieter müssen zahlen
Bei neuen Anlagen ist eine regelmäßige Wartung zudem ohnehin eine vertragliche Notwendigkeit. Schließlich knüpfen die meisten Hersteller die Garantie an eine jährliche Heizungswartung an. Mieter sind von den Kosten, die entstehen, nicht befreit. Diese werden für
die normale Wartung, eine eventuelle Kesselreinigung und den Austausch der Verschleißteile auf die Heiznebenkosten umgelegt. Entscheidend für die Höhe sind die individuellen Vereinbarungen im Mietvertrag.