Robustes Exterieur, kommodes Interieur

Die Rolle des ernsthaften Offroaders–
in milderer oder dezidierter Interpretation – hat Mercedes dem kompakten GLB zugeschrieben. Er kann bis zu sieben Personen mitnehmen.
Verdichtet haben die Stuttgarter ihre SUV-Palette. Zwischen dem GLA und dem GLC platzierten sie den GLB, dessen Länge – 4,63 Meter – eigentlich schon dem größeren Mittelklasse-Bruder entspricht. Mit gutem Grund: Er kann bis zu sieben Personen unter seinem Dach beherbergen. Auch ist seine Bestimmung weniger ein urbaner Crossover zu sein. Er soll alles können, vom städtischen Parkett bis zu ernsthaften Offroadpassagen.
Geräumig und flexibel
Trotzdem ist Innenraumkomfort eines der zentralen Themen. Benö-tigt man die bereits angesprochene dritte Sitzreihe nicht – die Einzelsessel, am ehesten für Kinder geeignet, sind faltbar – können Fondpassagiere dank um vierzehn Zentimeter verschiebbarer Sesselreihe die Beinfreiheit variieren. Damit ist die Flexibilität noch nicht am Ende: die Lehnen der Fondbank sind im Verhältnis 40:20:40 umklappbar.
Vierzylindrige Motorenpalette
Nachdem der GLB auf der kompakten Plattform steht, beschränkt sich das Antriebsprogramm auf Vierzylinder-motoren. Das sind zur Zeit durchwegs reine Verbrenner, Benziner wie Diesel (1,4, 2,0 l), in einem Leistungsspektrum von 116 bis 306 PS. Kombiniert sind die Aggregate alle mit selbsttätigen Schaltungen, das sind entweder sieben- oder achtstufige Doppelkupplungsgetriebe. Die Aufpreisliste ist auch für den kompakten Sternen-SUV umfangreich. An Elektronik ist fast alles zu haben, was das Konzernregal hergibt. Der Preis: ab 40.940 Euro. Das kostet der frontgetriebene 180 d (Diesel) mit 116 PS und achtstufigem Automatikgetriebe in der Basisausstattungsstufe. Allradantrieb kommt auf ab 45.280 Euro, als 200 d 4Matic (Diesel), mit 150 und ebenfalls Selbstschalter mit acht Gängen. Der AMG 35 (2,0-Liter-Benziner) mit 306 PS kostet ab 61.610 Euro.
