Mit E-Assistenz noch stärker im Gelände

Extra / 31.07.2020 • 10:33 Uhr
Als reiner Verbrenner ist der Subaru Forester auf Offroadpfaden eine Macht. Als mild hybridisierter e-Boxer agiert sein 4x4-System noch feinfühliger.
Als reiner Verbrenner ist der Subaru Forester auf Offroadpfaden eine Macht. Als mild hybridisierter e-Boxer agiert sein 4×4-System noch feinfühliger.

Die ersten Elektrifizierungsschritte von Subaru bescheren dem Forester eine milde Stromunterstützung. Das bewirkt spontaneren Antritt und nochmals höhere Offroadsensibilität.

 

Eine fixe Größe im Subaru-Modellportfolio ist der Forester. Obwohl er sich im Laufe der Zeit ein urbaneres Outfit zugelegt hat, wirkt er nach wie vor unverwüstlich und ein wenig knorrig. Das signalisiert unmissverständlich seine Geländeexpertise, dank laufruhigem Boxermotor, symmetrisch konstruiertem Allradsystem und fähigem elektronischem Offroadfahrprogramm.

 

Elektriker als Schubhelfer

Daran ändert die milde Hybridisierung nicht das Geringste. Im Gegenteil: Die Auswirkung des ins CVT-Getriebe integrierten Hilfs-Elektrikers erhöht die Allwege-Stärken des Japaners weiter. Die kleine Elektrifizierung wirkt sich in spontanerem Antritt aus. Dennoch ist das Ansprechverhalten sanft und feinfühlig dosierbar. Sein Traktionstalent hat der nunmehrige e-Boxer auf den vereisten Straßen und zugefrorenen Seen Finnlands unter Beweis gestellt, ebenso im heimischen Winter mit matschigen Verhältnissen, genauso im Staub sowie im Schlamm während des hiesigen Frühjahrs und bisherigen Sommers.

 

Ausgewogenheit und Balance

Zu allen Jahreszeiten macht sich die im Verein mit der Hybridisierung neu arrangierte Gewichtsverteilung – nahezu 50:50 – in feinem Abrollkomfort sowie komfortabler Federung bezahlt. Die Lenkung ist gerade so direkt, wie sie sein soll. Die Bremsen arbeiten prompt und präzise, niemals bissig, lassen sich von den doch mehr als 1650 Kilo Gesamtgewicht nicht beeindrucken. Der Reiseausgewogenheit entgegen kommt die gute Karosserieübersicht, ebenso das fest gepolsterte Gestühl.

Auf Anhieb durchschaubar ist das Bordmenü im geräumig gehaltenen Cockpit. Die Anzeigemonitore sind gut überblickbar, die Bedienerführung erfolgt über einen logisch nachvollziehbaren Mix aus digitalen und analogen Elementen. 

Der Preis: ab 36.990 Euro. Das kostet der allradgetriebene 2.0i e-Boxer (Benziner plus E-Aggregat) mit 150 PS und CVT-Getriebe in der Ausstattungsstufe „Pure“. Weitere Mitgift-niveaus sind „Style“ und „Premium.“