Fortsetzung der Wolfsburger Cabrio-Tradition

Die VW-T-Roc-Familie wächst weiter: Auf die R-Version folgte heuer eine aufmachbare Variante mit Textil-dach. Die lädt entweder zum freilüftigen Cruisen oder zum Sporteln ein.
Mit dem T-Roc haben sich die Wolfsburger einen echten Erfolgstypen eingehandelt. Er ist mehr Crossover als SUV, gewissermaßen ein höher gelegter und – außen wie innen – robusterer Golf. Er wächst sich gerade zu einer veritabel respektablen Modellfamilie aus. Einer der Gründe dafür ist seine Universalität.
Er ist als urbaner Typ mit Frontantrieb zu haben, mit 115 oder 150 PS, Benziner und Diesel, gekoppelt an eine manuelle Sechsgang- oder eine siebenstufige Direktschaltung. Auch als talentierter Offroader mit Allradantrieb kann er reüssieren, mit 150-PS-Selbstzündertriebwerk. Im Vorjahr kam mit der R-Version ein sehr ernsthafter Sportler hinzu, der hat markige 300 PS und serienmäßigen Allradantrieb.
Jetzt erweitert VW den Variantenreichtum um eine Open-Air-Version. Die erweitert nicht nur die Cross-overbaureihe um eine neue Dimension, dieses Derivat setzt auch die Cabriolet-Tradition von Volkswagen auf einer neuen Ebene fort, nachdem der aufmachbare Beetle seine Karriere beendet hat und ein offener Golf nicht mehr in Sicht ist.
Schneller und simple Handhabung
Dafür wurde der dreitürige Unterbau an neuralgischen Punkten im Hinblick auf Verwindungsresistenz verstärkt. Dem Ganzen hat man eine simpel zu handhabende Stoffmütze aufgesetzt. Das Öffnen beziehungsweise Schließen des Faltdachs geht auf Tastendruck, in zehn Sekunden, bis zu einem Fahrtempo von 30 km/h. Bei aufgeklapptem und bei zugemachtem Verdeck geht sich Raum für insgesamt vier Insassen aus. Die Ladehöhle ist, der Bauart entsprechend, nicht allzu groß, das Volumen ist mit 280 Liter beziffert.
115 oder 150 PS, Benzin
Obwohl es sich um einen SUV, vielmehr Crossover handelt, ist Allradantrieb kein Thema. Zumindest vorerst nicht. Somit wird das T-Roc-Cabriolet über die Vorderräder angetrieben. Dafür stehen ausschließlich Benziner zur Wahl, Diesel sind nicht vorgesehen. Man kann sich aussuchen, ob man mit einem Einliter und 115 PS samt manueller Handschaltung eher urban motorisiert sein möchte oder mit 150 PS – wahlweise händisch oder über eine siebenstufige Direktschaltung automatisch dirigiert – auch auf ausgedehntere Reisen gehen will. Das dann am besten zu zweit, siehe das Kofferraumvolumen.
Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Ab der Basisausstattungsstufe ist eine Klimaanlage an Bord und ein Radio mit sechs Lautsprechern sowie ein Lederlenkrad. Dazukommen können Digitalcockpit, LED-Scheinwerfer Navigationssys-tem, Ledermöblierung, schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, Standheizung sowie -belüftung und vieles mehr wie zum Beispiel eine abnehmbare Anhängerkupplung. Auch gibt‘s, gegen Aufpreis, die Option auf eine Dach-Fernbedienung.
Der Preis: ab 31.190 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.0 TSI (Dreizylinder-Benziner) mit 115 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Style“. Allradantrieb ist nicht verfügbar.