Mit, teils oder ganz ohne Benzin-Kooperation

Extra / 03.07.2020 • 09:18 Uhr
Die Kommandozentrale ist im Prinzip in allen Ioniq-Varianten gleich.

Die Kommandozentrale ist im Prinzip in allen Ioniq-Varianten gleich.

Kürzlich modellgepflegt hat Hyundai den Ioniq. Er war von Beginn an auf Antriebs-Dreifaltigkeit ausgelegt: als Voll- sowie als auflad- und als nicht aufladbarer Teilzeit-Stromer.

 

In der Kompaktklasse angesiedelt hat Hyundai einen kompletten und umfassenden Elektrifizierungsschritt. Der Ioniq wurde von Grund auf für teil- und vollelektrischen Antrieb entwickelt und offerierte vom Start weg drei unerschiedliche Antriebs-Optionen. Die österreichische Fahr-Premiere, 2017, zum Marktstart des 2016 auf dem Autosalon in Genf präsentierten Trios, erfolgte vor pittoresker Kulisse: am Fuß des einzigen bisher gebauten heimischen Atomkraftwerks, das bekanntlich nie in Betrieb gegangen ist, in Zwentendorf, Niederösterreich.

 

Update und Aktualisierung

Kürzlich hat Hyundai dem Ioniq eine Überarbeitung spendiert. Die summiert sich in Designretuschen am Exterieur, einer teilweisen Neugestaltung des Interieurs und in einem Update der Elektronik sowie der digitalen Mitgift. Geblieben ist es beim dreifachen Antriebsoffert, geblieben ist es bei den Leistungsabstufungen. Man kann wählen, ob man ganz ohne Benzin-Beitrag und mit einstufigem Getriebe über die Runden kommen will oder unter teilweiser Ottomotoren-Mitarbeit, jeweils kombiniert mit sechsstufigem Doppelkupplungsgetriebe. Ersterer ist der als „Elektro“ markierte Kompakte, erkennbar nicht nur am Schriftzug, auch am geschlossenen Kühlergrilldesign. Er schafft laut technischem Datenblatt mehr als dreihundert Kilometer mit einer Akkufüllung. Die beiden anderen sind ein Voll- und ein Plug-in-Hybrid, in der Typenbezeichnung hervorgehoben durch die Zusätze „Hybrid“ respektive „Plug-in“. Der nicht aufladbare Teilzeit-Stromer nützt die Elektrizität zum Anfahren und als Unterstützung für den Verbrennungsmotor. Das System des aufladbaren Hybriden ist laut Werksangaben gut für 52 Kilometer rein elektrischen Fahrens.

 

136 respektive 141 PS

Der Preis: ab 37.490 Euro. Das kostet der frontgetriebene Elektro (ein E-Motor) mit 136 PS, 38,3-kWh-Akku und einstufigem Getriebe in der Ausstattungsstufe „Level 3“. Die Reichweite: bis zu 311 Kilometer (lt. WLTP). Der Hybrid kommt auf ab 27.990 Euro, der Plug-in (mit 52 Kilometern E-Reichweite) auf ab 32.490 Euro, beide jeweils mit 1,6-l-Benziner und einem E-Motor, 141 PS, sechsstufigem Doppelkupplungsgetriebe und im gleichen Mitgiftniveau.

Die rein batterieelektrische Version des Hyundai Ioniq hat 136 PS Spitzenleis­tung und eine Reichweite von bis zu 311 Kilometern laut WLTP-Prüfzyklus.
Die rein batterieelektrische Version des Hyundai Ioniq hat 136 PS Spitzenleis­tung und eine Reichweite von bis zu 311 Kilometern laut WLTP-Prüfzyklus.