Bis zu 366 Tage im Einsatz

Extra / 04.06.2020 • 10:28 Uhr
Um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein, wendet die Ortsfeuerwehr Götzis zahlreiche Trainingsstunden auf, wie z.B. hier bei der Herbstübung beim Rathaus.EGLe
Um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein, wendet die Ortsfeuerwehr Götzis zahlreiche Trainingsstunden auf, wie z.B. hier bei der Herbstübung beim Rathaus.EGLe

Ortsfeuerwehr Götzis blickt zurück – und in die Zukunft.

Feuerwehr Die rund 130 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Götzis sorgen rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung. Im vergangenen Jahr mussten die Götzner Floriani zu 117 Einsätzen ausrücken – im Vergleich zum Vorjahr mit 112 Ausrückungen eine beinahe idente Anzahl an Einsätzen. Eine Besonderheit im Einsatzbericht 2019: Innerhalb des Ortsgebiets von Götzis gab es keine größeren Brandeinsätze. Dafür wurde die Ortsfeuerwehr Götzis zu 19 Einsätzen in benachbarte Gemeinden beziehungsweise innerhalb des Bezirks gerufen. Bei mehreren Ausrückungen kam auch der Steiger zum Einsatz. 22 Personen (16 davon verletzt) wurden von der Feuerwehr Götzis 2019 aus verschiedensten Notlagen gerettet. Insgesamt haben die Wehrmänner- und frauen im Vorjahr 2294 ehrenamtliche Stunden für Einsätze aufgewendet – was ein deutlicher Rückgang zum Vorjahr ist. Dies ist allerdings darauf zurückzuführen, dass es 2019 keine Großereignisse im Ortsgebiet gab. „Trotz der zu bewältigenden Aufgaben, insbesondere der außerörtlichen Brandgeschehnisse, kam es bei den Einsätzen im vergangenen Jahr zu keinen gröberen Verletzungen der eingesetzten Feuerwehrmitglieder“, kann Kommandant Rainer Büsel freudig berichten.

Fuhrpark wird aufgerüstet

Dank modernster Ausstattung und Infrastruktur sind die Florianijünger für alle Einsätze bestens gerüstet. Um auch für die künftigen Aufgaben bestmöglich vorbereitet zu sein, wird in diesem Jahr der Fuhrpark aufgerüstet. Nachdem vor rund eineinhalb Jahren der neue Steiger in Dienst gestellt wurde, konnte vor einigen Wochen ein neues Mannschaftstransportfahrzeug übernommen werden. Der neue Mercedes-Vito wird ab sofort die Mannschaft zu Übungen, Einsätzen, Bewerben und sonstigen Veranstaltungen bringen.

Um technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein, wird heuer außerdem ein in die Jahre gekommenes Löschfahrzeug durch ein neues ersetzt. Darüber hinaus wird ein Löschroboter angeschafft, der vor allem dort zum Einsatz kommt, wo der Einsatz für Feuerwehrleute zu gefährlich ist – zum Beispiel beim Löschen in Gefahrenbereichen und Tiefgaragen oder bei Austritt von gefährlichen Stoffen. Die Gesamtanschaffungskosten betragen rund 526.000 Euro, wobei seitens des Landes Vorarlberg eine Förderung von 45 Prozent in Aussicht gestellt worden ist. So ausgerüstet kann die Ortsfeuerwehr auch in Zukunft für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen – und das wie gehabt rund um die Uhr. MIMA