Ruine Alt-Ems wird weiter saniert

Anfang dieser Woche startete die mittlerweile 15. Sanierungsetappe.
Hohenems Seit 2005 werden unter der Führung des Verkehrsvereins Sanierungsmaßnahmen auf der Burg-ruine Alt-Ems durchgeführt. Nach Fertigstellung der Arbeiten an der Nordwestecke der Kapelle wird in diesem Jahr die Südringmauer beim Konradsbrunnen saniert.
Mit der Ruine Alt-Ems steht in Hohenems eine der größten Burgruinen weitum. Bereits in den Jahren von 1938 bis 1940 sowie 1965/66 wurde die Burgruine stark restauriert, ehe 2005 eine weitere Sanierungsetappe startete. Als Erstes wurde dabei der Konradsbrunnen freigelegt, ehe nach und nach der Palas, der Wohnturm, die Barbakane sowie der Wächterturm und die Binnenmauern saniert wurden. Seither wird fast jährlich an allen Ecken und Enden des beachtlichen Burggeländes gearbeitet und es wird mit allen Mitteln versucht, dieses unverzichtbare Denkmal der Emser Geschichte für die Nachwelt zu erhalten.
Schon eine Million Euro
Bisher wurde für die Renovierungsarbeiten rund eine Million Euro aufgewendet – finanziert wird die Ruinensanierung dabei von der Stadt Hohenems, dem Land Vorarlberg, dem Bundesdenkmalamt und dem Vorarlberger Landesmuseums-
verein. Darüber hinaus sind unzählige private Klein- und Großspender an der Finanzierung der Maßnahmen beteiligt.
Nachdem in den vergangenen beiden Jahren das Nordwestrondell, die Südmauer und die Nordwestecke bei der Kapelle saniert wurde, laufen derzeit die Restaurierungsarbeiten an der Südringmauer beim Konradsbrunnen. Aufgrund der finanziellen Gegebenheiten soll dieses wichtige Teilstück in diesem Jahr in einem Zug saniert werden. MIMA