39 Bergretter sorgen für Sicherheit

Extra / 06.05.2020 • 16:02 Uhr
Die Hohenemser Bergretter investierten im vergangenen Jahr wieder viel Zeit in Schulung und Ausbildung.tf
Die Hohenemser Bergretter investierten im vergangenen Jahr wieder viel Zeit in Schulung und Ausbildung.tf

Bergrettung Hohenems verzeichnete Einsatzrückgang.

Hohenems Von einem erfreulichen Rückgang an Einsätzen im Vorjahr berichtete auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der Obmann des Bergrettungsdienstes Hohenems, Karl-Heinz Fenkart. So wurden die Freiwilligen der Hohenemser Bergrettung im Jahr 2019 „nur“ zu 19 Notfällen gerufen, im Jahr zuvor mussten die Emser Bergretter noch 28-mal ausrücken. Von den 19 Einsätzen 2019 waren zwölf in Hohenems, drei in Götzis, zwei in Koblach und je einer in Fraxern und Klaus, das waren 35 Prozent weniger als 2018. Acht Ausrückungen erfolgten aufgrund von Wanderunfällen, zwei wegen medizinischer Notfälle im Gebirge, drei Personen wurden unverletzt aus unwegsamem Gelände geborgen, dazu kam noch ein Assistenzeinsatz für die Ortsstelle Rankweil.

Über 1000 Stunden

Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, wendete die Einsatzmannschaft in der ortsstelleninternen Ausbildung 1108 Stunden auf. An 18 Schulungsabenden standen etwa Lawinenwarndienst, Winterübung, Knotenkunde, Seilgeländerbau, Verankerungen, behelfsmäßige Rettungstechnik, Bergeübung, San-Ausbildung, Funkschulung, Beurteilung von Lawinen sowie die Vorbereitung des Pistendienstes in Schuttannen auf dem Programm.

Das Team der Hohenemser Bergrettung umfasst derzeit insgesamt 63 Mitglieder, von denen 39 der Einsatzmannschaft angehören. Elf sind Alpinausbildner, vier Notfallsanitäter, vier Ärzte, einer Polizeibergführer, drei befinden sich im Probejahr und vier Anwärter sind in Ausbildung. Seit einigen Jahren ist auch die Bergrettungsjugend ein fixer Bestandteil der Hohenemser Bergrettungsabteilung, wobei derzeit zwei Jugendliche von Obmann Karl-Heinz Fenkart betreut werden. Bestens klappt die Zusammenarbeit mit den anderen Hohenemser Rettungsorganisationen – vor allem mit der Rettungsabteilung der Nibelungenstadt – sowie mit der Exekutive. tf