Klimaanpassung durch Wald und Moore

Extra / 18.03.2020 • 11:37 Uhr
Landesrat Johannes Rauch mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen.“
Landesrat Johannes Rauch mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen.“

Der Klimawandel wird an unseren Wäldern nicht spurlos vorbeigehen, darin sind sich alle einig.

KRUMBACH Angesichts der prekären Lage wird der Wunsch nach einfachen Lösungen verständlich. Der Wald ist komplex. Bei der Klimawandelanpassung leisten u.a. die im Vorderwald verbreiteten Plenterwälder einen wichtigen Beitrag, ebenso wie unsere Moore. Davon überzeugte sich letzten Sommer auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen vor Ort in Krumbach. Er appellierte bei seinem Besuch „die Maßnahmen im Kampf gegen die Klimakrise energisch voranzutreiben. Dazu müssen wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen“.

Naturhaushalt in Feuchtgebieten

Den Mooren kommt eine besondere Bedeutung beim Klima- und Naturschutz zu: Ein Viertel aller Moore Österreichs liegen in Vorarlberg. So speichern Moore und Feuchtgebiete gewaltige Mengen CO2 und sichern gleichzeitig einen für uns Menschen günstigen Naturhaushalt. Als Wasserspeicher sichern sie zudem das Grundwasser, bilden Luftfeuchtigkeit in Trockenphasen und schützen uns vor Hochwasser. Außerdem bieten sie Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Ihr Schutz hat oberste Priorität. Es liegt an uns allen, dass die Vorarlberger Moore auch noch für zukünftige Generationen erhalten bleiben. „Wer die Natur schützt, schützt die Menschen“, ist sich Umweltlandesrat Johannes Rauch sicher. Auch die komplexe Biodiversität in den Wäldern ist von der Klimakrise betroffen. So bestimmen die Faktoren Klima, Boden, Wasserhaushalt, Seehöhe etc. maßgeblich, welche Baumart an einem Ort vorkommen kann.

Natürliche Verbreitungsmuster

Wenn sich diese Faktoren durch den Klimawandel verändern, kommt es zu Verschiebungen in den bisherigen natürlichen Verbreitungsmustern der Baumarten. Bei der Naturverjüngung ist aus Sicht des Naturschutzes heimischen Baum­arten der Vorzug zu geben, da sie in die vielfältigen Wechselbeziehungen der heimischen Ökosysteme vollständig eingepasst sind.

„Wer sich heute schon darüber Gedanken macht, wie die Welt morgen oder übermorgen aussieht und wie man ein Unternehmen daher gestalten muss, damit es seine Aufgaben langfristig erfüllen kann, ist auch ein verantwortungsvoller Unternehmer. Wir setzen daher schon seit Jahren auf Grünstrom aus Österreich, bauen den größten E-Fuhrpark weiter aus und sind bereits seit 2011 CO2-neutral unterwegs. Wir wollen aber auch mithelfen, die Gesellschaft zu sensibilisieren. Daher unterstützen wir schon seit vielen Jahren den VN-Klimaschutzpreis.“ DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor Post AG

„Wer sich heute schon darüber Gedanken macht, wie die Welt morgen oder übermorgen aussieht und wie man ein Unternehmen daher gestalten muss, damit es seine Aufgaben langfristig erfüllen kann, ist auch ein verantwortungsvoller Unternehmer. Wir setzen daher schon seit Jahren auf Grünstrom aus Österreich, bauen den größten E-Fuhrpark weiter aus und sind bereits seit 2011 CO2-neutral unterwegs. Wir wollen aber auch mithelfen, die Gesellschaft zu sensibilisieren. Daher unterstützen wir schon seit vielen Jahren den VN-Klimaschutzpreis.“ DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor Post AG