Erst wenn der letzte Baum gerodet …
… der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. Die indianische Weissagung bringt es auf den Punkt. Die Machthaber der sogenannten „Krönung der Schöpfung“ sind dabei, aus purer Geldgier den Ast abzusägen, auf dem die Menschheit sitzt – die eigene Lebensgrundlage Natur zu zerstören. Unsere Weltwirtschaft muss in Einklang mit dem planetarischen Ökosystem gebracht werden.
Eine „Industrie mit Zukunft“ kann und will wesentlicher Teil der Lösung und nicht das Problem sein. Die Wertstoffkette muss künftig sauber geschlossen werden. Überflussproduktion von Dingen, die niemand braucht, muss beendet werden. Stichwort: „Fast Fashion“! Ökotechnologien sind auf dem Vormarsch, hier ist Wasserstoff zu erwähnen, der überall auf der Welt mit rein erneuerbarer Energie ohne Atomstrom generiert werden kann. Und die effizientesten Retter der Natur: Die Bäume als wertvolle Mischwälder. Der „Trillion Trees“-Bewegung von Plant-for-the-Planet.org kann sogar Donald Trump etwas abgewinnen, wie er in Davos verlauten ließ: Weltuntergangs-Pessimismus á la Greta rette die Welt nicht und es gebe weitaus schlimmere Umweltverschmutzer als die USA, aber Milliarden Bäume zu pflanzen, klar, da machen die USA gerne mit, man sei ja schließlich für Naturschutz.
Pflanzen wir Bäume!
Es braucht allerorts mutige Politik, die für die Bevölkerung sozial verträglich die richtigen Weichen stellt, um Ökonomie, Ökologie und Soziales zu harmonisieren. Im regionalen Wirkungsbereich und im planetarischen Kontext. Zahlreiche Innovationen, Initiativen und Verhaltensweisen von Kindern, Jugendlichen, Schülern, Gemeinden, Vereinen, Unternehmern und Landwirten werden bei der Verleihung des VN-Klimaschutzpreises 2020 vor den Vorhang geholt. Mitmachen und einreichen auf klima.vn.at! Referieren wird Plant-for-the-Planet.org-Gründer Felix Finkbeiner.
„Die drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales harmonisieren!“
Verena Daum
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