Front- oder Allradantrieb im Nippon-Coupé

Die Nische der Crossover hat sich zu einem Hauptsegment entwickelt. Somit ist Platz für neue Nischen. In Mode sind bei allen Herstellern Coupés. Dem hat sich auch Mitsubishi nicht verschlossen und kreierte auf der Plattform des ASX und des Outlander ein neues Zwischenstück. Gleichzeitig griff man auf einen alten Namen zurück, auf Eclipse. Der war zwar alles andere als ein Hochbeiner, nämlich ein Sportwagen, doch soll ja auch der Eclipse Cross als sportlich verstanden werden.
Temperament und Bärigkeit
Schnittig ist er in jedem Fall, mit seiner abfallenden Dachlinie und Designdetails im Stil japanischer Comics, als Mangas bekannt. Innen wurde die Einrichtung vor allem farblich recht konventionell, dafür leicht verständlich gehalten. Es soll ja nichts ablenken vom Fahren. Das ist mit ordentlich Power verbunden. Das Startaggregat, ein 1,5-Liter-Turbobenziner, hat 163 PS. Die kann man über sechs Gänge manuell und munter verwalten. Oder ein stufenloses CVT-Getriebe wählen, was etwas Antriebstemperament kostet. 4×4-Antrieb jedoch geht nicht ohne.
Außer man greift zum neu eingeführten Diesel. Das ist ein 2,2-Liter mit 148 PS und sattem Drehmomentmaximum von 388 Newtonmetern. Damit entwickelt der Schrägdach-Japaner Antritts-Bärigkeit.
Ausstattung und Mitgift
Der Preis: ab 25.900 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,5 TC (Turbo-Benziner) mit 163 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Inform“. Allradantrieb kommt auf ab 33.200 Euro, mit gleichem Motor, doch mit stufenlosem CVT-Getriebe, im nächsthöheren Mitgift-Niveau „Intense“.
