Detail-Optimierungen mit großer Wirkung

Extra / 30.10.2019 • 14:56 Uhr
Jaguar XE: Die mittelgroße Katze bekam eine Frisurkorrektur. Der Drehregler für die Gangstufen-Sortierung ist aus-, der Hebel des F-Type eingewandert.
Jaguar XE: Die mittelgroße Katze bekam eine Frisurkorrektur. Der Drehregler für die Gangstufen-Sortierung ist aus-, der Hebel des F-Type eingewandert.

Zur Modellzyklus-Halbzeit machte Jaguar den XE auf allen Ebenen feiner: in der Optik, in der Ausstattung und im Konsumverhalten. Neu arrangiert ist das Antriebsstrang-Programm.

 

Wieder in die Mittelklasse eingestiegen ist Jaguar vor vier Jahren mit dem XE. Dieses Mal auf eigener Plattform – die hat er mit dem F-Pace gemeinsam – und mit hauseigener Antriebstechnik. Und mit traditionellem Heckantrieb. Vom Start weg hat die sportlich konzipierte Limousine Allradantrieb als Option mit auf den Weg bekommen.

 

Vier in Reihe oder V6

Die galt ab knapp nach der Markteinführung, sowohl für die Diesel- als auch für die Benziner-Motorisierungen. Einen Kombi haben die Engländer nicht geplant, das ist eine Karosserievariante die in der Großkatzenfamilie dem nächst höheren Segment, dem XF, gehört. An den Start gestellt hatte Jaguar den XE mit Zweiliter-Vierzylinder- und Dreiliter-V6-Aggregaten, je nachdem gekoppelt an eine manuelle Sechsgangschaltung oder eine achtstufige Automatik.

 

Aggregate-Neuordnung

Abgedeckt war damit ein Leistungsspektrum von 163 bis 340 PS. Zwischenzeitlich war ein Power-Upgrade für den V6-Kompressor-Benziner auf 380 PS erfolgt.

Noch (viel) mehr Leistung hatten die Briten dem SV Project 8 spendiert, mit 600 PS aus einem 5,0-Liter-V8-Otto. Das aber höchst exklusiv und streng limitiert. Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Engländer aktualisiert, in einer Reihe von Details: einerseits bezüglich des Designs, mit einer Nachschärfung an Scheinwerfern und Leuchten, andererseits hinsichtlich der Elektronikausrüstung, mit einer Komplettierung der digitalen Mitgift, und überhaupt, was die Antriebe betrifft. Eine Folge der neuen EU-Vorschriften für die Emissions- und Verbrauchsprüfungsverfahren (WLTP). Das bedeutete eine Reduzierung des Aggregateprogramms auf derzeit ausschließlich Vierzylinder.

Alles Automatik

In Zusammenhang damit sind jetzt alle Motorisierungen mit Achtgang-Wandler-Selbstschalter zusammengespannt. Das Leistungsoffert reicht jetzt, aus Ottos und Selbstzündern, von 180 bis 300 PS. Alle Motorkonfigurationen sind nun mit Allradantrieb orderbar.

 

Neu geregelt und digital

Eliminiert ist der Drehregler fürs Anwählen der Automatikfahrstufen. Statt dessen ragt nun ein Hebel aus der Mittelkonsole. Die Informationszentrale kann  ein 12,3 Zoll großes TFT-Display sein. Aus dem Elektriker I-Pace stammt das Multimediasys­tem mit dualem Touchscreen. Der Preis: ab 49.700 Euro. Das kostet der D180 AWD (2,0-Liter-Diesel) mit 180 PS mit achstufiger Wandler-Automatik in der Ausstattungsstufe „S“.