Im Operationssaal fühlt sie sich zu Hause

„Wer sich einmal so in seinen Traumberuf verbohrt hat, kommt von der Idee nicht mehr weg“, meint Julia Wolfram. Seit sie zwei Jahre alt ist, wollte die gebürtige Tirolerin Chirurgin werden. 2007 begann sie ihr Studium in Innsbruck. Währenddessen famulierte sie in Tübingen und Chennai. Seit 2014 arbeitet Julia Wolfram im Landeskrankenhaus Feldkirch, wo sie auch in Zukunft bleiben will: „Ich habe mir viele Krankenhäuser angeschaut, aber in Feldkirch fühle ich mich am wohlsten.“ Wolfram wirkte zudem bei einigen Studien über die Wirbelsäule oder Skoliose mit. „Das Schreiben ist eine nette Abwechslung zum Arbeitsalltag“, sagt sie. Dennoch gefällt ihr das Operieren am besten. Ihr Ziel ist es, Korrekturen von komplexen Deformitäten und Skoliosen vor allem im Kindes- und Jugendalter durchzuführen. Die Facharztprüfung schließt sie in zwei Jahren ab. Danach strebt sie den Posten als Oberärztin an. „Es ist ein sehr zeitintensiver Beruf, aber für meine Patienten nehme ich das gerne in Kauf.“