Abseits der Pisten in der absoluten Weltklasse

Auf Skiern gibt es für Fabio Studer kaum Grenzen. Er fährt steilste Hänge im freien Gelände und macht dabei akrobatische Figuren bei Sprüngen über hohe Felsen. Damit hat er in der Freeride World Tour für Aufsehen gesorgt. Im Vorjahr wurde er Gesamt-Dritter. Beim heurigen Auftakt in Andorra lief es nicht nach Maß. Ein Sturz bremste den Profi. Aber wenige Tage später, als ebenda der ausgefallene Tour-Stopp in Chamonix nachgeholt wurde, lief es besser: Platz sechs. „Oben war ich perfekt“, erklärt Studer, „unten aber zu langsam.“ Beim nächsten Bewerb, in Fieberbrunn, will er Vollgas geben. Neben der World Tour stehen diesen Winter viele Dreharbeiten am Programm. Nicht nur das Skifahren abseits der Pisten, sondern auch die Skifilme der Profis werden immer begehrter. Studer drehte dieses Jahr schon in Kanada und Italien. Und immer wieder auch im „Heim-Gebiet“, der Silvretta Montafon: „Dort ist es im freien Gelände noch nicht so überlaufen.“