Revival des Einmachens

Im Prinzip lässt sich alles einmachen, was man mag,
zu viel gekauft hat oder für später aufbewahren möchte.
Konservieren Viele Menschen müssen aufgrund der aktuellen Situation viel Zeit daheim verbringen. Wer zu viel eingekauft hat befürchtet eventuell, dass Obst und Gemüse rascher verdirbt, als man es zu Speisen verarbeiten kann. Das Konservieren in Form von Einmachen, Einlegen, Einkochen oder Tiefkühlen, Dörren oder Einsalzen kann dabei helfen. Ob man dazu moderne Tutorials auf youtube sichtet oder Omas Kochbuch hervornimmt, ist einerlei. Moderne Haushalte setzen auf das Einfrieren und Auftauen von Ware. Dabei ist das Einmachen eine jahrtausendealte Methode der Menschen, um sich Nahrung als Vorrat anzulegen. Und viele Haushalte haben – auch wenn sie sie bislang nur sammelten und nie nutzten, ausgewaschene Gurken- und Marmeladegläser parat, die sich für Einmachzwecke hervorragend eignen.
Hygiene wichtig
Wichtig sind bei allen Vorgängen Hygiene und die richtige Zubereitung. Beim Einlegen werden Gemüsesorten wie Gurken, Zwiebeln, Paprika etc. durch das Übergießen mit konservierenden Flüssigkeiten wie Essig, Öl oder Salzlake in Gläsern zubereitet. Gemüse sollte man vor dem Einlegen sorgfältig waschen, putzen und gegebenenfalls schälen. Anschließend je nach Rezept blanchieren, vorkochen, garen oder roh mit Salz bestreuen, um es zu entwässern. Eingelegtes Gemüse hält sich im Kühlschrank 1-2 Wochen, für längere Haltbarkeit muss es allerdings zusätzlich eingekocht werden. Konkret wird es in luftdicht schließenden Gläsern im Wasserbad bei 75 bis 100 °C erhitzt. Beim Abkühlen bildet sich ein Vakuum, das den Deckel luftdicht verschließt. Obst kann mit Gelierzucker im Verhältnis 1:1 zu Marmelade eingekocht werden. Aktuell ist Bärlauchsaison und beim Spaziergang an der frischen Luft kann man sich eine Handvoll pflücken und damit Nudeln eine angenehme Note verleihen.
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