Verwechslungen rund um Kirche und Chronik

Die Lasanggabühne Raggal bringt ein neues Stück mit viel Humor auf die Bühne.
Raggal Ein undichtes Kirchendach und ein verschwundenes Dokument sorgen in einem Dorf für Unruhe. Der Pfarrer muss seine Predigten ins Gemeindehaus verlegen – so steht es zumindest in einer verschollenen Chronik. Damit beginnt das neue Stück der Lasanggabühne Raggal, das in der Walserhalle aufgeführt wird.

Die Lasanggabühne Raggal hatte sich diesmal ein verzwicktes, aber nicht desto trotz höchst erheiterndes Stück vorgenommen. Bereits die Namen der Figuren geben die Richtung vor: Pfarrer Gottlieb Sünderlein, seine Haushälterin Hanna Heilig und deren Mann, Dorfpolizist Lothar Heilig. Dazu kommen unter anderem die Künstlerin Rosa Schlüpferle, Bürgermeisterin Adelgunde Haberecht und ihre Sekretärin Tipsi. Für zusätzliche Verwirrung sorgt die unerwartete Ankunft von „Dschi Dabbelju“ Sheffele aus Amerika. Im Zentrum steht die Frage, wer Anspruch auf das Gemeindehaus hat und was tatsächlich in der Chronik steht.

Die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend, löst sich jedoch schlüssig auf. Das Stück lebt von zahlreichen Pointen, das Publikum reagierte mit viel Applaus. Pointe auf Pointe, das Lachen nahm fast kein Ende, der Beifall belohnte die künstlerischen Leistungen, es war wirklich ein Vergnügen zu sehen, wie jeder der Schauspieler.innen in seiner Rolle aufging und das Publikum mitriss. Regisseurin Elisabeth Dobler hatte eben mit viel Gespür und Gefühl dieses Stück mit ihrer Gruppe einstudiert und auch geführt.

Regisseurin Elisabeth Dobler studierte die Aufführung mit dem Ensemble ein. Premiere war gut besucht rund 130 Besucherinnen und Besucher waren dabei. Unter ihnen auch Angehörige der Mitwirkenden sowie frühere Mitglieder der Bühne. Die Produktion zeigt einmal mehr die kreative Theaterarbeit im Großen Walsertal. HAB
Weitere Aufführungen in der Walserhalle Raggal: 26. April, 18 Uhr, 1. Mai, 20 Uhr, 2. Mai, 20 Uhr und 3. Mai 18 Uhr.


