Schock für Eliteligaklub Nenzing: Spielmacher fällt lange aus

Nenzings Spielmacher Semih Yasar erleidet Kreuzbandriss und fällt monatelang aus
Nenzing Ein sportlicher Erfolg, der plötzlich in den Hintergrund rückt. Der FC Nenzing feierte im Nachbarschaftsduell in Feldkirch zwar einen 3:2-Sieg, doch schon nach 18 Minuten war die Partie für Semih Yasar beendet. Der 37-jährige Routinier verletzte sich am Knie, die bittere Diagnose folgte später: Kreuzbandriss. Damit fällt der zentrale Mittelfeldspieler mehrere Monate aus.
Für die Walgauer ist das ein herber Rückschlag. Yasar, seit fünf Jahren eine feste Größe im Verein, war nicht nur taktischer Lenker, sondern auch emotionaler Anker im Spiel von Nenzing. In dieser Saison hatte er bis zu seiner Verletzung alle 15 Meisterschaftsspiele über die volle Distanz absolviert – ein Beleg für seine Konstanz und Bedeutung innerhalb der Mannschaft.
Besonders bitter: Der erfahrene Spielmacher hatte seine Zusage für die kommende Saison bereits gegeben. Nun ist klar, dass er nicht nur im Frühjahr fehlen wird, sondern wohl auch zum Start der Spielzeit 2026/2027 nicht zur Verfügung steht. Die Lücke im Mittelfeld ist damit enorm – sportlich wie auch menschlich.
Im Verein hofft man auf einen möglichst komplikationsfreien Heilungsverlauf, auch wenn Kreuzbandverletzungen erfahrungsgemäß Geduld erfordern. Andere Spieler werden nun mehr Verantwortung übernehmen müssen, um den Ausfall des Führungsspielers zu kompensieren. Der Sieg in Feldkirch gerät damit zur Randnotiz. Stattdessen überwiegt die Sorge um einen Spieler, der über Jahre hinweg das Gesicht des FC Nenzing mitgeprägt hat – und nun vor einer langen, mühsamen Rückkehr steht. VN-TK