SMS Nüziders greift nach Bundesruhm im Volleyball

Vorarlberger Meister reist optimistisch zu den Titelkämpfen nach Kärnten.
Nüziders Mit dem Landesmeistertitel im Volleyball im Gepäck richtet sich der Blick der SMS Nüziders nun auf die große Bühne: Die Walgauerinnen vertreten ihr Bundesland bei den nationalen Schulsportmeisterschaften von 26. bis 30. April in Spittal an der Drau in Kärnten. Die Freude im Team ist sehr groß – nicht nur wegen der sportlichen Herausforderung, sondern auch wegen der besonderen Erfahrung, die solche Tage mit sich bringen. “Neben allen sportlichen Leistungen wünsche ich mir für die Schülerinnen eine unvergessliche Zeit und natürlich, dass wir unser Bundesland würdig vertreten”, sagt Betreuerin Stefanie Kilga, die selbst aus Nüziders stammt, mittlerweile in Thüringen lebt und sich in ihrem fünften Dienstjahr befindet.

Der Kader mit Linda Bitsche, Hannah Burtscher, Leen Hashoum, Sanya Hayward, Lara Mathes, Irma Mock und Ava Schuster sowie Betreuerin II Barbara Bergmüller arbeitet derzeit intensiv an der Vorbereitung. Zusätzliche Trainings in der Halle der SMS Nüziders sollen den letzten Feinschliff bringen, ehe es nach Kärnten geht. Für viele der Spielerinnen ist es nicht die erste große Herausforderung, sie stehen allesamt beim VC Montafon im Meisterschaftsbetrieb auf dem Parkett, trainieren und spielen regelmäßig in Schruns und kennen dort mit Trainer Oliver Lerch ein vertrautes Umfeld. Einige von ihnen sammeln bereits Erfahrung in der Landesliga 1, andere sind in der Landesliga 3 aktiv – ein deutliches Zeichen für die Qualität im Team.

Dass Volleyball an der SMS Nüziders über vier Jahre hinweg Pflichtfach ist, bildet die Basis für diese Entwicklung. Der aktuelle Erfolg reiht sich zudem in die Geschichte der Schule ein: Bereits 2008 war Nüziders mit Stefanie Kilga als Spielerin bei einer Bundesmeisterschaft vertreten, insgesamt ist es nun die dritte Teilnahme an österreichischen Schulsportmeisterschaften.

Die Erwartungen sind klar formuliert, aber ohne Druck: Man wolle mithalten und das Beste zeigen. Viel wichtiger ist jedoch das Erlebnis selbst. Denn Turniere wie diese bleiben – unabhängig vom Ergebnis – oft ein Leben lang in Erinnerung. Das Umfeld in Kärnten mit Teams aus ganz Österreich macht die Veranstaltung zu etwas Besonderem und stärkt den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft zusätzlich.VN-TK




